34zen und Insekten, wie das übrige Hühnerge-schlecht. Will man sie fangen, so stellt manein kleines Garn auf, legt sich in einiger Ent-fernung darhinter, lokt sie mit einer Wachtel-feife, durch die Töne eines Weibchens: Wär-ra, so kömmt das Männchen blindlings gelau-fen und läst sich fangen.Die Feldlerche, (Alauda arvestris) so sichhier einfindet, wird für die gewöhnliche gehal-ten, sie ist ohngefähr 6 bis 7 Zoll langhat mit allen Lerchen-Arten einen zylindrisch-spizig auslaufenden Schnabel, eine gespalteneZunge, einen Sporn, graubraune Füße, undschwärzliche Klauen. Der Kopf ist röthlich braun,der Bauch graubraun, Rüken, und Dekfedernder Flügel dunkelbraun, mit blaßröthlich=brau-ner Einfaßung, das übrige röthlichweiß; dasWeibchen ist mehr schwarz, im October ziehtsie weg, und kommt im Frühjahr, wenn derSchnee abgeht, wieder, um uns zuerst mit ihrenschönen Liedern das Frühjahr anzulündigen,und unser Herz zu erfreuen; indem sie mit denangenehmsten wirblenden Tönen in die Luftsteigt. Sie bewohnt die Acker und Wiesenbrütet gewöhnlich zweimal in einem solchenNest, wie die Wachtel 3 bis 5 weißgraue,mil...
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