Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
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55hohem Schnee aber aus Haselzäpfchen. Siebaut ihr Neſt im Heidekraut unter die Wach-holderbüsche, in Schlagholzungen in tiefemGrase; und in Feldern, in die Raine, dienahe an die Holzungen stoßen. Es besteht ausweissen dünnen Grashalmen, mit Moos, Wolleund Haaren durchwirkt. Das Weibchen legtgewöhnlich 2mal 10 bis 11 Eier, woraus 8bis 9 Junge ausgebrütet werden, sie sind denVerfolgungen der Raubthiere, besonders demFuchs, Baummarder und Wiesel ausgeſezt.Man fängt ſie wie die Feldlerchen.Die Wiesenlerche, Brachlerche, Feldbach-stelze, (Alauda prätensis) ist hier nicht bekannt,da sie sich nur in sumpfigten ebnen Gegendenaufhält.Die Berglerche, Schneelerche, Winterlerche,Alpenlerche, (Alanda alpestris Linn.) ist auch nichtim Süderlande zu finden, und nur in demnördlichen Theile von Europa und Asien zuHause.Der Reiger oder Reiher ist hier nicht sel-ten, man will ihn in viele Arten eintheilen,er ist ein ansehnlicher Vogel, blau, dem Leibenach dem Adler, dem Halse, Schnabel, undFüßen