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Historische Nachrichten über Benrath
Entstehung
Seite
51
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51welchem der Hof Bürgel zu einem Jahrgedächtnisse für den imKreuzzuge 1219 vor Damiette gebliebenen Grafen Adolf von Berg,Bruder und Regierungsvorgänger Engelberts des Heiligen, übertragenworden war, den vorgedachten Hof von allen gräflichen Schatzungenund Beden.Im Jahre 1224 tritt Everhard de Benrodhe in einer Urkundedes Stifts zu Kaiserswerth*), ausgestellt vom nemlichen Erzbischoals Grafen von Berg, auf, worin zu Gunsten der bergischen Mini-sterialen Daniel und Aemilius deren jus plenum ministerialiumim bergischen Erblande anerkannt wird.Im Jahre 1227 tritt derselbe Everhard als Zeuge einer Ur-kunde auf, worin Herzog Heinrich von Limburg, Graf von Berg,Gemahl Irmgards, Tochter Adolfs und Nichte Engelberts desHeiligen, der Erbin von Berg, auf die Wiederlöse des Hofes zuMerheim, welchen sein vor Damiette verstorbener Schwiegervater derAbtei Altenberg vor seinem Zuge nach dem heiligen Lande geschenkthatte, verzichtet. Lacomblet Urk. Buch II. U. 150.Letztgedachter Graf Adolf hatte während seiner Anwesenheit imgelobten Lande seinem Bruder, dem genannten Erzbischofe Engelbert,die Regierung und Verwaltung seiner Grafschaft Berg übertragenAls im Jahre 1219 die Nachricht von dem Tode des GrafenAdolf in der Heimath anlangte, behauptete sich Erzbischof Engel-bert im Besitze des bergischen Landes allen Einsprüchen Heinrichsvon Limburg und seiner Nichte Irmgard zum Trotz, bis er 1225am 7. November im Walde bei Gevelsberg durch die Hand desIsenbergers meuchlings fiel, wodurch Heinrich und Irmgard zur Re-gierung gelangten.1229 erscheint derselbe Everhard de Benrode in einer Urkundedes Stifts zu Kaiserswerth.Im Jahre 1241 den 13. Februar verpflichtet sich der genannteGraf Heinrich von Berg dem Bischofe Ludolf von Münster wegeneines Lehns und einer Lehnsrente zur Lehnstreue, welche Urkundewiederum ein Everhard de Benrode als Zeuge mit unterzeichnet.Lac. Urk. B. II. 263.Ebenso tritt Everhard de Benrode als Zeuge auf in einerUrkunde vom Monat März 1244, worin Graf Heinrich von Berg,dessen Gemahlin und dessen Söhne Adolf und Walram die Steuer-*) Kremer Acad. Beiträge Band II, S. 252.