50Lage zur Unterscheidung von gleichnamigen Plätzen anzudeuten, dieältesten.Dies findet auf Beurath seine Anwendung darin, daß das beidem Schlosse Benrode gelegene Dorf bis zum Schlusse des fünf-zehnten Jahrhunderts ohne die Vorsilbe „Ben“ stets schlechtwegRode genannt wirdBenrathals Name zur Bezeichnung eines Geschlechts, eines Schlosses nebst dazu gehö-riger Herrschaft, sowie eines Dorfes.Der Name Benrath, ursprünglich, wie gesagt, schlechthin Rode,Roide by Benroide kommt urkundlich zur Bezeichnung eines Ge-schlechts, eines Hofes und landesherrlichen Schlosses, sowie einesKirch= und Pfarrsystems und Dorfes vor:I. Das Geschlecht.Zusammenhängendes ist über diese Familie nicht mehr zu lie-fern und muß sich auf das Wenige hierunten Folgende beschränken.Das Mangelhafte läßt sich nur dadurch erklären, daß Benrathsehr frühe in den Besitz der gräflichen Familie von Berg übergegangen und das Geschlecht seit Verlust dieses Besitzes nicht mehram Orte ansässig geblieben ist, worauf auch einige der folgendenUrkunden hindeuten.Die im fünfzehnten Jahrhundert auftretenden Personen diesesNamens stehen aber unzweifelhaft mit der im dreizehnten Jahrhundert vorkommenden Familie durchaus im vollsten Zusammenhange.Sie führen, wie die ältesten bergischen Grafen und deren ältesteMinisterialen z. B. die Nesselrode, die Lülstorff, Quade, Bodlen-berg u. A. den verzahnten horizontal durch des Schildes Mitte liegenden Balken, oben mit vier, unten mit drei ZinnenZuerst im Jahre 1222 erscheint u. A. in einer Urkunde Ever-hard de Benrode als Zeuge neben Arnold von Heldorp und Johannvon Lochmere (Heltorff und Leuchtenberg bei Kaiserswerth*) Durchdiese Urkunde befreit Erzbischof Engelbert der Heilige von Cöln alsregierender Graf von Berg zu Gunsten des Stifts zu Kaiserswerth,*) Redinchoven Codex bavar. Band 42, Seite 255.
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