247⁵⁴Sein Charakter ist wie der Charakter der drey Per-sonen in unsrer Familiengeschichte:Heiterkeit des Geistes.1) Gewiß ist diese Heiterkeit, eine sehr wün-schenswerthe Gemüthsstimmung.Sie muß aber wohl nicht ganz leicht zu er-werben seyn, oder die meisten Menschen müs-ſen es verkehrt anfangen.Doch ist es nicht einzusehen, warum man eszu dieser Gemüthsstimmung nicht sollte bringenkönnen.Man wird schon aus der Aufstellung dieser Haupt-sätze einsehen, daß ich behaupte, Heiterkeit des Gei-stes sey etwas, was in unsrer Gewalt stehe.Dieses würde ich nicht behaupten können, wenn ichunter der Heiterkeit diejenige frohe Seelenstimmungverstände, welche durch ein leichtes Blyt, durchUnerfahrenheit und Gedankenloſigkeit hervorgebrachtwird. Denn auch der klügste und geschickteste Menschkann nicht Schöpfer seines Temperaments werden,kann, wenn er auch vieles in sich umzuändern ver-mag, doch nicht die Hauptsäfte seines Körpers um-
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