221#rer Lage und ihrem Stande angemessen. Und das-selbe that der Reiche. Beyde stehen hier deswe-gen für Arme und Reiche als schöne nachahmungs-würdige Vorbilder. Sie thaten, was wahrhaf-tig, was ehrbar, was gerecht, was keusch, waslieblich ist und wohl lautet, allem Guten, al-ler Tugend dachten sie nach. Das Andenken dieserguten redlichen Menſchen bleibe auch unter uns inSegen ! Lasset uns abermals einen betrachtenden.Blick auf sie werfen 2c. 2c...74. 2.(Gesang.)(..Was Paulus in den verlesenen Textesworten em-pfiehlt, daß man sich nemlich in seinem Standeund Berufe alles Gute zu thun bemühen und inAllem, was man zu thun hat, einer edlen Den-kungsart und eines weisen und guten Verfahrensbefleißigen müsse, das sehen wir von jeder Personunsrer Familiengeschichte aufs schönste geübt. DieArmen und der Reiche, beyde denken und lebenhier gleich musterhaft. Keiner ist dem Andern zurLast, und bestehen in gleichen Ehren. Ihr nachah-mungswürdiges Exempel verdient einmal der Gegen-
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