7690ten Eimelech von der Seite hinweg, — ihrebeyden Söhne verheyrathen sich glücklich mit mo-abitiſchen Jungfrauen, aber kaum faͤngt in die-ſem glücklichen Ereigniſſe die Sonne des Troſtesan, ihr wieder freundlicher zu leuchten, so trifftsie ein neuer Schlag, der ihr nun auch ihre beydenSöhne raubt, — verlassen von allen dreyen Ge-liebten, mit denen sie gekommen war, steht sie nuneinsam in der Fremde, ach du guter Gott, die Ar-me, die sich vorher so reich fühlte, die Elende, dievorher so glücklich genug war, — so arm und elendkehrt ſie jetzt in Begleitung ihrer einen Schwieger-tochter mit schwerbeladenem Herzen ins Vaterlandzurück, benetzt den vaterländiſchen Boden, wo ſieihn wieder betritt, mit Thränen, begrüßt ihre al-ten Bekannten und Nachbarn mit Seufzen, undmuß nun allem Anscheine nach ihr Leben, muß dieTage ihres Alters unter den schmerzlichsten Rückerinnerungen und nicht ohne Sorgen der Nahrungverleben. Aber, wie erträgt sie dieses harteSchicksal? —..Welch, ein rührender, welch ein göttlicher An-blick! — mit inniger Ruhe, mit seltener Stärke er-trägt sie es. Sie murrt nicht und klagt nicht; sieverſinkt nicht in weichlichen Mismuth; ſie überläßtſich keinem unvernünftigen Verzagen und keiner trätgen Traurigkeit; ſie bleibt ruhig, behält Muth und
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