152#In dem dritten Theile dieser Betrachtung erwägenwir also:###einige Hülfsmittel zur Beförde-rung des liebreichen Wesens.in unsern häuslichen.Kreisen..###.I. Ein Jeder, auch der Unliebreiche, muß eseingestehen, daß es für das Glück des häuslichenLebens fast nichts wünschenswürdigers gebe, als einunter allen Hausgenossen herrschendes liebreiches We-sen. Es bedarf keines langen Erwägens, es bedarfnur einer flüchtigen Vorstellung, eines flüchtigen An-blicks eines liebreich gestimmten häuslichen Krei-ſes, um dieſes einzuſehen; wie ſich dies aus unſrervorigen Betrachtung bereits ergeben hat. Durch einliebreiches Betragen erhöhen wir nemlich unſern haͤus-lichen Frohſinu, indem nicht allein jede Freude durchMittheilung gewinnt, sondern indem auch das lieb-reiche Wesen selbst eine eigene Freude gewährt undfrohen heitern Sinn verbreitet. Es mildert jedenhäuslichen Schmerz, indem der Leidende von lieb-reichen Hausgenossen und Freunden nicht allein wohl-
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