⸸33an den Verlust ihres Gatten, nicht an den Verlustihrer Kinder, nicht an den Verlust ihrer Jugendund jugendlichen Kraft. In jenem Zeitalter der Ir-religion und Gottesvergessenheit hat sie lebendigenund unerschütterlichen Glauben an die Vorsehung,trägt mit stiller Geduld ihre häuslichen Leiden, er-giebt sich mit demüthiger Gelassenheit in den Wil-len Jehovahs, bleibt treu und zufrieden auch in derVerarmung, wird weder mürrisch noch stolz, fährtfort in der gewohnten Thätigkeit, freut sich des wie-deraufblühenden Glücks ihrer Tochter und flößt demihr im Alter noch gebohrnen Enkel von Kindesbeinenan in liebevoller Erziehung frommen redlichen Sinnins Herz.Boas, die dritte Hauptperson der Familie,ein redlicher Biedermann! Die unbändige Wildheit,die rohe Grausamkeit, die Irreligion und Lasterliebeseiner Zeit haben über ihn nichts vermocht. DasVerderben hat ihn nicht mit ergriffen, die Gefahrder Welt hat er überwunden. Er ist ein Mannvon festen unerschütterlichen Grundsätzen, (Psalm 15.)der Gott fürchtet und Recht thut und redet dieWahrheit von Herzen; der nicht verläumdet; derdem Nächſten kein Arges thut; der die Gottloſennichts achtet; der den Gottesfürchtigen ehrt; derseinem Nächsten das Versprechen hält; der sein Geldnicht auf Wucher giebt; der dem Armen mittheiltTh. II.
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