17
Königliehen Hauptbank vorgegangen, das Guthaben der Königlichen Seebandlunggedeckt, so dass die Pinanslage im Hai des Jahre« 1N.">:! derart geklart war, dassnur noch ein Güthaben der Königlichen Bank von ca. 45,000 Thlr. bestand.
Mit Recht konnte daher die Königliche Directum (Regierungs-Rath Oster-iiiaiin hatte im Juli L852 als Nachfolger des zum Miuisterial-Baurath und vor-tragenden Rathe ernannten Herrn Hü htm er die Leitung derselben übernommen)in ihrem Geschäftsbericht pro 1852 sagen:
„Es ist alsdann der Zeitpunkt gekommen, dass die grossen Geld-verlegenheiten, in welche das Unternehmen der Bergisch-Markischen„Eisenbahn durch die Ungunst der Zeitverhaltnisse gerathen, völlig ge-„hoben sein werden, indem dasselbe ausser dem Anlage- fesp. Priori-..täts-Kapital mit keinen Kapital-Sehnlden mehr belastet ist.
..Dass dieses Ziel ohne finanzielle Opfer erreicht worden, verdanken„wir ausser der Hülfe der hohen Staats-Regierung namentlich auch..der entgegenkommenden Unterstützung dos Seehandlungs-Instituts and„der Königlichen Hauptbank.*
Im Jahre 1852 wurde das Projekt der Erweiterung der Bahn über Dort-mund hinaus nach Hoerde, Unna, Werl und Soest aufgenommen und seiner Ver-wirklichung näher gerückt. Man hielt diese Erweiterung für dringend geboten,sowohl wegen der localen Güter der Soester Boerde, als auch, am den Kohlen undEisenproducten einen billigen Abzugsweg nach dem Osten zu schaffen und um denThüringischen Verkehr nach dem Rheine für die altere Linie zu gewinnen. DasAnlage-Kapital dieser Bahn wurde auf 1,850,000 Thlr. festgesetzt und solltenhiervon 500,000 Thlr. durch neu zu creirende Stamm-Actien Litt. B. und 1,800,000Thlr. durch vierprozentige IVioritäts-Ohligationen der Dortmund-Soester Eisenbahnbeschafft werden.
Schon früher hatte sich ein Dortmund-Soester Eisenbahn-!tonnte seitens derbetheiligten Stiidte Dortmund, Hoerde. Unna, Werl und Soest gebildet.