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Das bergisch-märkische Eisenbahn-Unternehmen in seiner Entwickelung während der ersten 25 Jahre des Betriebes
Entstehung
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Ausser den durch Allerhöchstes Privilegium vom 2. October 1848 creirtenPrioritäts-Obligationen im Betrage von 800,000 Thlr. wurden auf Grund des Be-schlusses der General-Versammlung vom 18. Juli 1849 und dos AllerhöchstenPrivileginiiis vom 28. Juli ejd. a. noch 300,000 Thlr. Prioritäts-Obligationen creirt,welche beide Summen die I. Serie der jetzigen Anleihen bilden. Da bei demlangsamen Fortgange des Verkaufs der Obligationen und unter den ungünstigen Ver-hältnissen des Jahres 1849 das im Jahre 1848 der Gesellschaft vom Finanz-Ministerium gewährte Darlehen von 400,000 Thlr. nicht ganz zurückgezahlt werdenkonnte, so wurde unter'm 25. August 1849 mit dem Handels-Ministerium einauderweites Uebereinkommen getroffen, wonach die Staatsbehörde sich vorläufig mitder auch gleich nachher bewirkten Zurückzahlung von 150,000 Thlr. zufriedenerklärte und die übrigen 250,000 Thlr. der Gesellschaft ferner darlehnsweise gegenVerpfändung von 300,000 Thlr. in den zu emittirenden Prioritäts-ObligationenII. Serie beliess.

Durch die von dem Regieruugs-Bauralh llenz als Commissarius desStaates vorgenommene specielle Revision der Bahn ergab sich sodann gegen Endedes Jahres 1849 der noch erforderliche bedeutende Geldbedarf von 1,183,762 Thlr.,zu dessen Beschaffung die General-Versammlung der Actionaire vom 11. Octoberresp. 29. November 1849 die Oreirung von 1,300,000 Prioritäts-ObligationenII. Serie beschloss. Die Ausgabe dieser Prioritäts-Obligationen wurde durch Aller-höchste Cabinetsordre vom 11. März 1850 genehmigt.

Der Verkauf dieser Papiere zu einem annehmbaren Preise wollte sichjedoch nicht ermöglichen lassen; auch die persönlichen Bemühungen des Directions-Mitgliedes Daniol von der Hey dt blieben fruchtlos. Schliesslich liess sich dieKönigliche Seehandlungs-Societät zur Gewährung eines Darlehens von 600,000 Thlr.,sowie zur Uebernahme des Verkaufes der Obligationen II. Serie, von denen ihreine Million als Unterpfand übergeben wurde, bereit finden; sie stellte jedoch alsGrundlage aller bezüglichen Verhandlungen die Bedingung, dass die Verwaltung der