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Auspicien desStaates wieder aufgenommen wurde, wählte man statt der Linie Köln-besw. Düsseldorf-Elberfeld-Minden die- Linie Kölu-Duisburg-Minden, weil derenHerstellungskosten mehrere Millionen Thaler weniger beanspruchen würden.
Diese Entscheidung war für die Bergisch-Markuehe Gegend — nach
siebenjährigem vergeblichem Streben und Warten auf die Erfüllung- ihrer Hoffnung- —ein harter Sehlag-; denn in dieser Entscheidung lag- jene andere über die Frage:ob diese Gegend wie bisher und seit alter Zeit, so auch ferner von der grossenlebendigen Pulsader durchkreuzt werden solle, welche von Nordosten nach WestendasGesammtgebiet des Staates durchzieht; über die Frage: sollen dieindustriereichsten(iegenden des Landes durch die billigere Zufuhr des in den nahe liegenden Grubenruhenden Brennstoffes in ihrem Kampfe mit den Gewerben des Auslandes unterstützt, jasoll der zahlreichen Bevölkerung durch das wohlfeilere Getreide aus den nur 8 —12Meilen entfernt liegenden Westfälischen Getreidefeldern billigeres Brod zugeführtwerden und der bedeutende innere Verkehr erleichtert worden?
Da die Entscheidung dieser Fragen von der grössten Wichtigkeit für dieGegend war, so war es natürlich, dass alsbald sich Alles wieder vereinigte, um dieAngelegenheit in eine günstigere Bahn zu lenken.
Die Entscheidung Sr. Majestät des Königs, gerichtet an das Rheinisch-Westfälische Eisenbahn-Comite zu Elberfeld, und niitgetheill durch ein Besoript desFinanz-Ministers vom 24. Mai 184;$, bestimmte in Anerkennung der Bodürfniss-frage für die betheiligten Gegenden:
„ Falls übrig)ns d)r frühere Plan einer Eisenbahn von Elberfeldnach Witten wieder aufgenommen werden möchte, so wird hierfürdie Ertheilung der Concossion nicht versagt werden; es kann jedocheine Zins-Garantie oder sonstige Unterstützung des Staates für dieseauf locale Zwecke berechnete Bahn so wenig, als für eine etwaigeweitere Fortsetzung zum Anschlüsse an die Hauptbahn, wegon dereneventuellen Genehmigung überhaupt die Beschlussnahine vorbehalten