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wurden nebst einer Ermittelung der dieser Bahn zufallenden Transportmassen demGeheimen Fiuanz-Rath Krüger zu Münster übergeben und unter dessen Leitungeine Veranschlagung der Anlagekosten und eine Berechnung der Rentabilität ausgeführt.Die Anschläge, Berechnungen und Karten wurden demnächst im Jahre 1835 einerMinistorial-Commission zur Prüfung und Begutachtung vorgelegt, um die Bewilligungeiner Zinsen-Garantie und sonstiger Unterstützungen soitens des Staates zu erlangen.Nach diesen Koston-Anschlägen wurde die Bahn von Witten über Hagen bis Elberfeld— ä x /2 Meilen —, deren Anlage wiederholt seitens der Handtdskammern vonElberfeld und Barmen, namentlich im Jahre 1834, beim Ministerium in Anregunggebracht war, zu etwa 700,000 Thalern veranschlagt.
Das Project dieser letzteren Bahnstrecke, welche die durch ihrenmannigfaltigen und ausgedehnten Gewerbefleiss belebten Thäler der W Upper, Enuepe,Volute, Leone und Bahr mit wohlfeileren Kohlen und billigerem Getreide versorgen,dagegen den Fabrikaten dieser Gegenden Abfuhr nach dem Auslande schaffen sollte,fand in den beteiligten Districten allgemeine!] Anklang. Die Unterhandlungen fürihre Ausführung wurden eingeleitet, verzögerten sich jedoch derart, dass erst am30. Juli 1836 eine General-Versammlung der Interessenten Statt finden konnte.In dieser General-Versammlung constituirte sich die Gesellschaft, stellte die Statutensowie das Anlage-Kapital fest und beschloss, mit der Ausführung der Bahn nacherhaltener Concession zu beginnen. ' Letztere wurde auch vorläufig ertheilt, mit derMaassgabe jedoch, dass die Concession und die säinmtlichen Vorarbeiten gegenErstattung der verursachten Kosten derjenigen Gesellschaft abzutreten seien, welchesich zum Bau der llhein-Weser-Bahn, deren integrirender Theii die VY'itteii-KlbcrfclderBahn werden sollte, innerhalb 3 Monaten bilden mochte. In Minden bildete sichdann auch wirklich innerhalb der gegebenen Frist die gedachte Gesellschaft, undwurde die Ausführung des kleineren Unternehmens zu Gunsten des ganzen Grossenuntersagt. Das Unternehmen der Rheiu-Weser-liahii-Gesollschaft nahm im Anfange«'inen guten Verlauf, zerfiel jedoch später in sich. Als es demnächst unter den
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