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get, und dem Wasser der Weg zur heilsamen Operation ge-bahnet werde, welches nützlicher noch zwey Tage vor denAderlassen, als nach denselben geschiehet. Doch ist hiebey^ wohl zu mercken/ daß solches keinesweges durch hefftige undangreiffende Mittel geschehen müsse. Denn dadurch wirdder I'onus und perittslticus des Magens und derGedärme, der wenn die Operation gut von statten ge-hen soll, wohl beschaffen seyn muß/ gar sehr ruiniret undumgekehttt/daß er mehr auf-als unterwärts gehet,und wennman Tags darauf das Wasser trincket) kan solches nichtfort/ bleibet sttzen verursachet Blehungen, Ublichkeiten/ Er-brechen, Beängstigung, verlohrnen Appetit und andere üb-le Zufalle mehr, dergleichen ich nicht nur im Carlsbade öf-ters von starcken Purgantzen sondern auch sonst, selbst vondem sonst sehr nützlichen Sedlitzer-Wasser wahrgenommen,wenn dasselbe bey empfindlichen Naturen und woderMa-gen allbereit Krampf erleidet, gebrauchet worden. Hatman aber durch dergleichen unvorsichtiges Purgieren denMagen schon verdorben, muß man, ehe man zu trinckenanfangt, ein paar Tgge aussetzen und inzwischen den Ma-gen durch krafftige öouiltons suchen wiederzulouls^iren.
§. 4
Sondern Damit also der Leib ohne Commotion, Incommodi-ein Laxier te und Verlust der Krasstt/ doch aber krasstig gereinigetTr«nck. jyerde, habe ich durch langwierige Erfahrung nichts bes-ser befunden als einen laxierenden Trcmck, welchen ich vielJahre, sowohl bey dergleichen Euren, als auch sonst mitgrösten Contentement derer Patienten adhibiret- Mannimmt nehmlich 4. biß 5 Loth der besten Manna, ein oderanderthalb Quentgen cremor tarwri, last solches in 5. biß6.Untzen Schlehenblüth-Wasser gelinde kochen und auflö-sen/ seigt es durch, thut sodann entweder zo. Tropfen voneiner guten Pommerantzen-Essentz, oder vier Tropfen oisi