immer drohten die kräfte des lebens zwiegespal-ten auseinander zu fliehen.
Aber diese gefahren waren in Christus und durchihn schon gebändigt und die ihm folgten warender einheit des neuen lebens, der maasse des tunsund lassens und der Stellung zu Gott und weit,kaiser und reich gewiss. Das katholische Christen-tum hatte durch Jesus von Nazareth den unver-brüchlichen glauben, die unbedingte hoffnung diealldurchdringende liebe, die aufsteigenden undaufwärtsreissenden kräfte des geistigen wirbeiserhalten, die das erstarrte verwelkende schwei-fende abstiessen, das verwandelbare der altenweit sich selbst in ihm verwandelndund gestaltendmit sich rissen und aus den alten kultur- undfrischen naturvölkern das junge volk, aus denalternden und beginnenden geschlechtern dasneue geschlecht erschufen. Dieses formte sichihnen einformend in den ersten vier Jahrhundertendie grossen strömenden bewegungen des morgen-und abendlandes, begrenzte zeit und räum undgestaltung der weitgeöffneten weit und füllte soihre ganze tiefe durch die neue Spannung dermenschlichen seele aus.
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