sie zum Wohnraum eines jeden ihres gottes ge-wölbt emporgespannt und erhoben haben". Vorden unzähligen unermesslichen räumen des über-sinnlichen seins schrumpfte das Schmuckstückder sinnlichen weit mit allen gewachsen allseinen sichtbaren Sternenleuchten zum unbedeu-tenden punkt zusammen. Das maass der dingelag jenseits ihrer erscheinung. Mit dieser erstengefahr verband sich die zweite: der noch immererhaltene wenn auch in vielen stufen des ab- undaufstiegs geteilte kreislauf von geist und Stoffwurde ganz gesprengt, in feindliche ewig unver-einbare hälften auseinandergebrochen. Der gutendes geistes stand die böse weit des Stoffes entgegenund diese blieb nicht mehr die unvollkommeneungestaltete aber hinaufzuläuternde der spätenGriechen sondern wurde die furchtbare machtwie sie die Perser gesehen: die feindin, der ver-derben nährende dämon, die geister- und seelen-kettende finsternis aus der es für den gefesseltengeist nur rettung gab durch abtötung des ihr ge-hörigen: des leibes des irdischen tuns der ganzenan den blühenden ufern des mittelmeers nochimmer schöngeglaubten sinnlichen weit. Für
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1 (1923) Lobgesänge und Psalmen : Übertragungen der griechisch-katholischen Dichter des I. bis V. Jahrhunderts
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