EINLEITUNG
DIESE lobgesänge und psalmen umfassenfast den ganzen metrisch-hymnischenbestand der ersten vier Jahrhunderte dergriechisch-christlichen -weit. In diesem Zeitraumspielte der kämpf des jungen glaubens zuerst umsein dasein dann um seine alleingeltung mit demheidentum und den im eigenen innern entbun-denen irrlehren, aber spielte zugleich auch dieVermischung mit diesen geistigen kreisen, ihreÜberwältigung durch um- und einformung, die be-wahrung ihrer lebendigen kräfte durch unerbitt-liche ausmerze des ganz widerstrebenden undstille anverwandlung des tauglichen heilen undschönen, in dem er die tragenden glieder seinerWeltgeltung fand. Eigenbildung mischung undabstossung also spiegeln diese lieder wieder. Ihrräum istnoch nicht der festumgrenzte derrömisch-katholischen kirche, ihre bilder und formen sindnoch nicht die erstarrten der orthodoxen vonByzanz.
Vielmehr war nie vorher die geistige weit desabend- und morgenlandes, aus der sie geboren