der Caesaren: aus dem geschlechte der Venuskonnte der Gesalbte nicht mehr kommen nochaus irgend einem der anderen götter. Nicht ein-mal herr der erde konnte der Augustus bleiben,denn er konnte als herrscher den staatlichen baunicht halten, weil er als gott den geistigen räumnicht füllte und neu belebte: bald brachen imnorden und osten die grenzen ein und tiefer nochals Germanen und Parther drangen die fremdengötter ins reich und eroberten Rom. Augustuswar nicht der Eine sondern einer unter vielen imPantheon Rom. Von osten fluteten die fremdendienste herein: aus Ägypten der Isis, aus Chaldäa-Persien des Mithras, aus Judäa des Jahve, ausKleinasien des Attis und der Grossen Mutter undin Italien und Hellas selbst standen die unterder herrschaft der Homerischen Olympier ver-schwiegen erhaltenen orphischen und lunarendienste längst versunkner pelasgischer vorzeitwieder auf und zerlösten von innen die staatlichenkörper der Völker. Die ganze tiefe des um dasmittelmeer gelagerten geistigen raumes wurde indiesen Jahrhunderten sichtbar, uralte schichtendrängten herauf, erloschene feindschaft entzün-
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1 (1923) Lobgesänge und Psalmen : Übertragungen der griechisch-katholischen Dichter des I. bis V. Jahrhunderts
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