te mplativen Mystik" aus war ein Eindringen in den Gehalt der DichtungGeorges und vor allem in den SIEBENTEN RING schlechterdings unmög-lich, und Weber fand daher statt der von ihm gesuchten oder vielmehrschon vorausgesetzten Inhalte nur eine Folge von Erlösungsversprechen,deren Uneinlöslichkeit für ihn offen zutage lag. In diesem Bereich bliebau ch der wertefreieste Denker christlich bedingt und befangen.
D» er aus dieser Bedingtheit dem Gedanken an eine Verbindung vonirdischem mit Göttlichem grundsätzlich widerstrebte, mußte er jede Mög-llc hkeit, daß in der Gegenwart ein charismatischer Führer erscheinenkönnte, ablehnen. Der Kult eines Lebendigen, mochte dieser noch so über-ra gend, noch so verehrungswürdig sein, ging gegen die sittliche Selbst-Stimmung und den Wert der Einzelseele, und der bedingungslose Dienstatl einer Sache oder dem „Ideal" eines Gottes erschien dem eingefleischtenr °testanten würdiger als jede Hingabe des Menschen an den größerenMenschen. Die Unterordnung der Dienenden unter den Heros galt ihmls die Ursünde wider den heiligen Geist der persönlichen Freiheit.Arn tiefsten aber unterschieden sich die Geister im Verhältnis zur mo-ernen Kultur. Die Verachtung der Masse durch den Dichter erweckte in«lax Weber den heftigsten Widerspruch. Er steht an dieser Stelle als Bei-P l el für viele, welche auf den berühmten Spruch „Schon eure zahl istrev el" m it dem Aufbegehren eines verwundeten Gemüts reagierten. Die-es Wort traf die einen in ihrem Daseinsrecht, die andern in ihrem Fort-c nritt S glauben, für den die Beschäftigung und Ernährung der heutigenle senmassen schon der Erweis der besten aller Zeiten war, — es trafe ' einigen auch schon die heimliche Wunde: das Wissen um die Un-möglichkeit, dem Zirkel von wachsendem Reichtum und wachsendemIe nd, von steigender Fürsorge und steigender Gier zu entkommen. Maxeb er sah darin einmal die „unbrüderliche" Haltung des Dichters, vorle m aber seine vergebliche und unfruchtbare Verneinung der unabän-er "chen Gegebenheit der Gegenwart und glaubte, daß eine solche Ro-an tik, welche die Lebensformen der Zeit nicht bejahte und nutzte, „anm ehernen Felsen der realen sozialen und ökonomischen Verhältnissef stäuben werde". Aber George glaubte nicht an „die unwandelbareac ht der Verhältnisse". Für ihn waren Denken und Fühlen der Men-den die einzigen Träger der gerühmten Verhältnisse, er glaubte, daß
ne durch geistige Kräfte ewig bewirkbar sind, daß durch die Wandlung
s »nneren Menschen verschwindet, was vordem eine Macht war und daß
es was wir heute für unerläßlich halten an Errungenschaften der Tech-
und Bequemmachung des Lebens wie altes Gerumpel liegen bleibt,
nn die Seelenkonvention sich ändert. Er nannte es einen Irrwahn zu
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