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Stefan George und die Blaetter fuer die Kunst : dt. Geistesgeschichte seit 1890
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n ur das politische Sinnbild der gleichen Überheblichkeit des deutschen

Geistes, wie er sie in den letzten Werken Georges gefunden hatte, und

er sah gerade in den geistigen Deutschen, die für ihr Vaterland in diesem

Kampfe ohne Rückhalt eintraten, die größereSchuld". Es war eben die

scheinsittliche Stellung, welche die Verbandmächte gegen Deutschland

a ls deneinzigen Schuldigen" einnahmen, als handle es sich auf ihrer

Seite um die Bewahrung der europäischen Kultur, einer Kultur gegen

deren Verderbtheit hüben wie drüben Verwey mit den deutschen Dichtern

lr * einer Linie gestanden hatte und als handle es sich auf deutscher

Seite um eine Bedrohung der Menschlichkeit und Gesittung der ganzen

Erde. Verwey hatte im Burenkrieg eine einzige wilde Anklage gegen

England erhoben, das einen Krieg führe, der Mord sei, daseine Ewe von

unrecht" heraufbeschwöre. Jetzt ließ er sich von den faustdicken Lügen

der Verbandmächte unter Englands Führung einfangen und stellte sich

°ffen auf ihre Seite mit Einsatz seiner öffentlichen Stimme in der von

'hm geleitetenBeweging". Da die Deutschen den räuberischen und

kulturlosen Machthabern des Preußentums gefolgt waren, sah er in ihnen

öl e einzigen verantwortlichen Verursacher und Angreifer des Weltkrieges

u nd brach bei der Beschießung von Reims und Ypern in die Frage aus,

°b diese Zerstörer denn die deutschen Jünglinge wären, die George er-

2 °gen hätte? George konnte mit Recht antworten:Ja das sind sie und

***en ihrer mehr, so würden sie auch siegen! Und föchten alle in ihrem

° l «ne so lohnte es auch den Sieg!" Er konnte dies mit Recht antworten,

We » die Seinen für das beste Gut ihres Landes fochten, das der feindliche

ef nichtungswille ebenso bedrohte wie das bestgehaßte Preußentum, er

*°nnte es um so mehr als diese Jünglinge das gemeinsame Schicksal des

°lkes mit ihrem Blute besiegelten, aber keiner von ihnen den Blick ver-

° re n hatte für das Hohe und Niedrige in der heutigen Menschenart

r außen wie drinnen. Über die Bewahrung aber von Bau und Bildbeim

§r oßen Brand" war im STERN DES BUNDES das Nötige schon gesagt,

ü nd wer f ragt heute noch danach oder wird bei den künftigen Kampf-

tteln diesseits und jenseits des Wassers danach fragen! Wenn aber das

«bedingte Eintreten mit Tat und Wort und ein anderes gebührte sich

Ur die Jünglinge nicht in dieser Stunde Verwey verwirrte, so hätte

. " e an das eigne Volk gerichtete harte Stimme Georges im Kriegsgedicht

m zeigen müssen, wo die Dichter standen und wofür sie stritten. Aber

Uc h darauf fand er nur die bittere Antwort, daß Nordfrankreich auch

c hön sei und daß es dennochfremder Tritt verheere".

^!s dann der Friede dieIdeale" der Verbandsmächte als das erwies

as sie von jeher waren, als Phrasen von Gerechtigkeit und Menschlich-

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