diene, aber er sah sie durch die Art ihrer Vorstellung, die weder in pro'testantischen noch in republikanischen Ländern gedeihen könne, vor»Europa geschieden, zu dem Goethe, obwohl deutsch, durch die Art seinerIdee noch bequemen Zugang hatte. Er nannte Deutschland in dem gleichenAufsatz, der schon in die ersten Kriegsmonate fiel, ein wachsendes Volk»das gerade dadurch in mancher Hinsicht für andere Völker Schule un»Nährboden sei, dessen Dichter wie vielleicht keine in ganz Europa dasdoppelte Geschehnis — die festgewurzelte in unverwischbaren Linien vonVolksart und Überlieferung gedeihende Reifheit der Nachbarn und dasvielfältig blühende von allen Seiten sprießende Wachstum bei ihnen selbst— ganz klar und voller Liebe begriffen hätten, aber er hatte kein Wortdes Anteils für sein Schicksal und stellte dem Wachsen Deutschlands d» egleichberechtigte Reife der übrigen Völker kühl abwägend entgegen. E rbestätigte den Dichtern der Blätter, daß sie bei dem Auftrieb ihres Volk eSam Beginn des Krieges in den allgemein erwachenden Gefühlen der Ver-ehrung und heldischen Selbstaufopferung sich selbst und den in ihrerDichtung gepflegten Sinn wiedererkannten, daß sie Herz und Mund ihresVolkes seien, insofern sie und nicht andre erlebten und ausdrückten wasihres Volkes innerstes Wesen ist. Er lobte, daß sie dennoch wie die Ei« 1 "leitung der zehnten Folge zeige, sich „überraschend schnell" ihrer bleiben-den Sonderung von den der Dichtung und der inneren geistigen Einhe«feindlichen Mächten einer nur äußerlichen Volkseinheit bewußt gewordenseien. Aber kein Wort verriet in seinen etwas spitzfindigen Unterschei-dungen und fast drohenden Mahnungen, daß er zu seinen Freunden, 2denen sprach, die allein im eignen Volk und unter den anderen Völkerdas auch ihm heiligste Gut behüteten, kein Wort verriet, daß eine We»von Wut und Haß zerstörungswillig und verleumdend nicht nur geg edie „äußerliche Einheit" der Deutschen heranzog, sondern gegen a« ,ewas diesen Namen trug. „Sie wissen" schrieb er von ihnen, „daß d 1Gemeinschaft, in der sie mit den ausländischen Dichtern leben, eine solcnist, die niemals auch durch einen Krieg nicht zerstört werden kann"- *»war längst zerstört, in Frankreich, in Belgien, in England, in Dänernar »in Rußland und Italien, wo nach dem Tode oder Stummwerden der frühren Gefährten das junge Geschlecht längst im Haß gegen die Deutschegroß gezogen wurde und damals auch nicht ein Wort des Widerhaimehr auf die großen Werke Georges ertönte. Sie war längst zerstör -wenn man nicht an eine imaginäre Gemeinschaft unpersönlicher Bez»hungen denken will, die für George und die Seinen weniger als N« cnbedeuten. Und der Einzige des einzigen Nachbarlandes mit dem sie no cbestand, Verwey in Holland, verleugnete sie selbst. Ihm war der Kr» e &
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