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Stefan George und die Blaetter fuer die Kunst : dt. Geistesgeschichte seit 1890
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beiden Männern hoch und lagert sich schwer auf beider Stirnen, vondem was kommen muß im weiteren geschichtlichen Verlauf, schweigtd er Dichter.

Die nächsten Gedichtkreise von Wolters und Vallentin zeigen insoferne 'ne Gleichläufigkeit der Lebensgehalte als bei beiden das Lob der Freunde,des meisterlichen Erweckers und des kriegerischen Geschehens der im-merwährende Grund ihrer Gesänge ist, nur daß der erste das unmittel-bare Erleben des gegenwärtigen Krieges im Innen- und Außenbereich,er geistigen Gemeinschaft und des Volkes in ihrer unauflöslichen Ver-bundenheit und Getrenntheit in denSichten" sowohl wie in den erstenbesprächen vomWandrer" widerspiegelt, Vallentin dagegen wie schonln der zehnten Folge die heldische Sicht, die ihm durch den lebendenÜhrer und seine Gemeinschaft geöffnet wurde, amletzten großen Sterne r zeitenbiege" erstrahlen läßt und das Verhältnis Napoleons zu den Ge-° s sen seines Ruhmes, wie dieser selbst die Marschälle auf seiner letztenenkmünze nannte, mit dem neuen Saft der Gegenwart durchblutet. Wäh-e nd sein feines Gefühl für mystische Seelenregungen und seine Fähig-eit zur spitzesten Sonderung rechtlicher und geistiger Formen in denGes PrächenKaiser und Ketzer"Einsiedler und Pilger" undNarciß"re Triumphe feiern, spricht aus den Napoleongesprächen seine klareIterscheidungsgabe für blutgegebene Ränge. In ihnen findet er für sein_ ar kes aber vielfach überdecktes Wesen die höchste Unmittelbarkeit deschterischen Ausdrucks und eine hinreißende Einheit von Person undc hicksal. Von den mythischen Vorstellungen der ersten Gespräche steigtr z u immer körperhafteren raumklaren Formen der Handlung auf undat in den letzten vom Sterben der Marschälle einen Ton von Todes-^ Usc h und Herrentrotz, der uns den Schauer der Tragödie ahnen läßt,enn Vallentin vom Ursprung seiner Erschütterung her Napoleon undl ne Gefolgschaftgeistiger" sah, als man den großen Rechner zu sehen; evv ohnt ist, so hat doch sein Bild eine höhere geschichtliche Wirk-Cn keit und ist von echterem Atem und tieferer Lebenswahrheit als alle, te n e i ner an teillosen Geschichtsschreibung: denn es zeigt diesen unge-Ueren Täter in der ihm gemäßen Würde und Größe.

Es

mag seltsam erscheinen, daß mitten in Kampf und Not mit dem

einde unser größter Gegner aus dem feindlichsten Volke als Vorbild^aufgeführt wurde, aber er allein gab, und auch noch für unsere

r,e gsdenker und Feldherren selbst, das menschliche Maß des Schlachten-Und Staatslenkers an, das allen Völkern dieses Massenringens fehlte. Eralle in hatte als letzter versucht, das Wirrsal der europäischen Völkerge-^»nschaft noch einmal in der Form seines herrscherlichen Willens zu

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