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Stefan George und die Blaetter fuer die Kunst : dt. Geistesgeschichte seit 1890
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Dichtung im höchsten Sinne und der Dichter sagt in ihr das gleiche wiev °r dem Kriege, er redete von Dingen die alle angingen, aber die jetzt ersta Ue sehen konnten. Er war in diesen Erschütterungen der einzige staat-"Che Dichter der Deutschen und wir werden sehen, wie nur bei ihm undde n Seinen der Krieg eine dichterische Gestaltung gewann und was wich-"Ser ist, nur hier gewinnen konnte. Denn nur in der Gemeinschaft derachter war das persönliche Erleben zugleich staatlich, war das staat-ll che zugleich ein geistiges Geschick und konnte Sprache werden. Ihre^ e meinschaft wurde durch den Krieg weder gewandelt noch zerstört, son-

er n bezog auch seine Ereignisse in ihren weiteren Weltraum ein und dasUn geheuere Geschehen war hier zum geheimnisvollen Erleben Wenigergeworden, in das kein Blick von außen eindrang und das dennoch die

c hicksale des gesamten Volkes tiefer enthüllte als alles öffentliche Ge-

ar en der stürzenden und steigenden Parteien.

' KAPITEL: DIE ELFTE UND ZWÖLFTE FOLGE

WELCH ein Furchtbares mußte geschehen sein, daß ein kleines Häuf-lein auch in diesem erdumgreifenden Ringen der Völker es wagenUf fte zu sagen: Hier ist die Welt! Daß es das Gewicht seines Glaubens8e £en das der ganzen kämpfenden Menschheit abwog und als schwerer^Pfand! Daß es das Leben und Sterben der Seinen von dem Leben undter ben der Millionen abhob und als Mitte des Schicksals fühlte! Daß ese *Uioch nicht allein und im luftleeren Räume stand sondern sich innerstee «le seines Volkes wußte, dessen kostbarstes Gut es gegen die äußeren* e inneren Feinde hütete: das neue Deutschtum gegen das zerfallende* u tschtum des alten Kaiserstaates wie der neugeschaffenen Republik.. ei *n dies schwer zu denken war, so war es noch schwerer dies zu leben:11 Sie g und Niederlage weder im Glauben an das geheime Schutzbild zuat *ken noch den nötigen Dienst der Stunde zu versäumen, daß nicht Leibn< * Boden des Vaterlandes zugrunde gehe, in dem der Seher jenes auf-lichtet hatte und unerschüttert seines Amtes waltete. Wie groß auchIe Kluft zwischen unserem Volke und den übrigen Völkern war, viel^ ßer war noch die Kluft zwischen dem geheimen Deutschland des Dich-ers und dem öffentlichen, wie es vor dem Kriege war und nun nach derer trürnmerung alter Schranken und Bindungen wurde. Es wird für dieknienden Zeiten eines der deutlichsten und seltsamsten Zeichen dieserInnung sein, daß die elfte und zwölfte Folge, in der sich die Klüftung»sehen geistiger Mitte und eignem Volk, eignem Volk und feindlichem

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