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Stefan George und die Blaetter fuer die Kunst : dt. Geistesgeschichte seit 1890
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gen, daß in verruchter Zeit der Tod kein Opfer ist und auch die höchstePflichterfüllung Tausender nicht ein einziges leuchtendes Sinnbild des Ge-Sc hehens in die Sterne hebt. Nicht den Todesmut und die Hingabe derKrieger traf dieser Geißelhieb sondern all jene, die hüben und drüben vor-dem von Menschlichkeit und Wohlfahrt schwatzten und nun mit den glei-chen Werken und Maschinen ihrerHumanität" dieses furchtbarste ent-würdigende Gemetzel führten, die vordem mit allem Hohn und Gift dasMenschliche und Göttliche zersetzten und nun mit welken Herzen vonSeistig er Auferstehung schwärmten, die vordem ihre Zeit als Höhe derMenschheit priesen und nun die Einkehr und Umkehr predigten, die jetztSern leugnen wollten, daß diese Unmenschlichkeit der Kampfesweisen ihrWe rk und Wesen war und sich noch heuchlerisch belügen wollten, daßdl es der letzte Krieg sei, der das Friedensreich zur Erde bringe. Er sah" Freund und Feind kein Ahnen mehr, um was die Rache lief, da diesernu r bewahren wollte, was längst sein Lebensrecht verloren hatte, jenerlc h noch anzugleichen suchte an das, was er bekämpfte und beschmähte.°ch solchem Zorn und Groll folgte nicht das schlimmste Wort deseh ers: nicht der Fluch. Er der die Seinen mit Segenswünschen zumatr >pf hinausgesandt hatte, wußte mitten im furchtbaren Fug des Schick-als schon ein neues Geschlecht erwachsen, das sein Land und Volk mitj^er neuen blühenderen Liebe liebte, die er in ihm entzündet und behütetatt e, das in ihm schon die Auferstehung dessen erfahren hatte, was Höl-er Hn einst verkündigt hatte: den göttlichen Glauben an das irdische Va-^ rl and. Er hat es laut verkündet: vor allen Völkern hat das deutsche dieerheißung und den Beginn des neuen Lebens voraus, und nur seineü gend kann den Traum, den einst Hellas träumte, noch einmal auf Erdenlr klich machen. Wenn sie es vermag, daß der nordische Gott, der denelD stzerstörungswillen in sich trägt und zur Götterdämmerung drängt,° ch - einmaldem des heitren Himmels" das Zepter gibt, so wird derbe l des Evan mit dem Wort der Liebe zusammenschlagen, wird derinenheitre, der lichte und tapfere Gott des Gesanges, wieder erscheinen<* der Untergang der Götter- und Menschenwelt noch einmal aufgescho-en sein. Diesen, den größeren Kampf, sah der Dichter schon in den Ster-n entschieden und das Schutzbild des Sieges als Zeichen der zukünf-gen Herrschaft schon in den deutschen Marken geborgen.q n diesem undurchdringlichen Vorgang sah George auch den letztenv . Und für den Welthaß der Völker gegen Deutschland. Mochten noch soe äußeren Oberflächengründe von uns selbst und von den Gegnern da-geltend gemacht werden, der Welthaß gegen die Hunnen und Barba-b »eb auch, als wir das Feld räumten und die Waffen niederlegten, er

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