Sc haut hatte .. er wies ihn vor der Zerstörung alter Denkmale auf dieschlimmere Schuld Frankreichs hin, das nicht aus Notwehr sondern ume mer späten Rache zu frönen die Horden Asiens — und bald auch allerüb «gen Erdteile — auf die Mitte Europas losgelassen habe, so daß diedeutschen gegen die Schwärme Moskowiens kämpfend selbst noch fürFrankreich kämpften: „das Ihr bedroht nicht wir!"
»Ja Romain Rolland", so schloß der Brief (Frankf. Zeitung, Sept. 1914)»versuchen Sie, der Franzose, zu blicken ins Mysterium dieser Zeit. Fragenile sich staunen Sie, wieso wir, die geistigen Deutschen, ausnahmslos andiesem Kriege, diesem fürchterlichsten Kriege, teilhaben mit Leib und" e ele. Keiner von uns ein Ehrgeiziger, keiner ein Politiker, keiner der bisu diesem Krieg um ein anderes sich gemüht hat als um seine Idee, ums
Vadium seines Lebens. Und nun wir alle eines Herzens mit unseremSanzen Volk entbrannt und entschlossen, aufs Letzte gefaßt. All unsre•J ün gen im Felde, ein jeder in der hohen Begeisterung des Gotteskampfes,l e der mit dem heiligen Wissen um die Notwendigkeit, jeder geweckt zumJüchen Tod. Sind das Mordbrenner? Sind das die Sklaven, denen ein
es Potenwort den dumpf zu trollenden Weg weist? Jeder weiß es gehtün; i alles, es geht um das Göttliche im Menschen, es geht um unsern Be-fand und den Europas.
So stehen wir inmitten von Tod und Trümmern unter dem Stern, ein
11 1 d und eine Einheit. Das habe ich Ihnen sagen müssen, ob sie es^° r en ob Europa Ohren hat es zu hören, ob nicht, von nun an seien unsere
a *en unsre Worte".
^ s gab kein Ohr in Europa, auch keins, wie wir noch sehen werden,
er befreundeten Dichter des Auslands, das den Sinn dieser Worte faßte,
e "is hörte, daß hier nicht der irrige Glaube der deutschen Gelehrten sich
^ uß erte, als ob der Krieg selbst schon die Läuterung und Erneuerung der
udu n g zu emem neU en Idealismus bringen würde und statt eines Macht-ltn Perialismus ein „Imperialismus des Geistes" das Endziel des KampfesC| > keiner verstand, daß hier das geheime Deutschland sich mit dem öffent-lc he n eins fühlte, weil es aus dem Schöße der gemeinsamen Mutter schongeboren wußte, was jene erst ersehnten, weil es in jedem Kampfe gegenle Ve rnichtungswilligen Feinde die Bewahrung und das Wachstum dessen. ert eidigte, was einzig dieser deutschen Erde entsprossen war und einzign ihr 2u r Reife gedeihen konnte.
^enn auch einige Gefährten Georges vom Kriege eine „Wiedergeburt"
""hofften, so konnte diese Erwartung nur in dem Glauben liegen, daß die
,,^ c hütterten Seelen der Volksgenossen sich nun dem Erneuerer leichter
ne n würden, daß die Deutschen wie sie mutig zu sterben wußten, nun
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