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Stefan George und die Blaetter fuer die Kunst : dt. Geistesgeschichte seit 1890
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" das verwandelte Geheimnis sich in Griechenweisheit hüllte, verdop-pelte die Wucht des Gegensatzes gegen eine Welt, für deren Gläubige esgeheißen hatte:Gott ist ein Geist" und deren Ungläubige sich nochv om Schemen dieses Gottes nährten. Vor der Endform dieser Gegenwelt,lochte sie schon mit einem Wurzelzweige in Piaton selbst ihren Ursprung"aben, trat nicht der Unterschied sondern die Gleichheit in der platonischenu ld Georgeschen Schöpfung zunächst vor Augen. Vor allem, daß Piatonftlc ht Schöpfer eines philosophischen Systems in noch so hohem modernen&1 nne sei sondern Erzieher zu adligem Menschtum, Bildner einer sich imStaate erfüllenden Jugend. Um diese Aufgabe zu lösen, bedurfte es frei-lc h für den Griechen ebenso wie den Deutschen der Schaffung einer gel-egen Einheit des ganzen Baues der Welt, die kein Auseinanderfallener Teil- und Sondergewalten duldete sondern vom Kern bis zum Um-r eis von einem Geiste durchwaltet wurde. Piaton vollzog noch einmalen gewaltigen Vorgang des griechischen Geistes auf all seinen Lebens- fen, den Menschen als Mitte des göttlichen Alls, das All als Entwir-Un g der menschlichen Mitte zu sehen. Aus der Schau seines höchstenen schenbildes, des Schönen und Edlen der staatlichen Gemeinschaft,lf ft er die Schau der Ideen an den Himmel und nimmt von ihnen wieder' e fordernden Maße und Werte für die Bildung und Formung diesesenschen zurück. Wie heute die Dichtung war damals sein Denken dielc hte des Tuns, seine Lehre die Weise des Bildens. Alles Wissen undtf eben nach Erkenntnis hatte nur Sinn als Förderung hohen Lebens, allesdachte und Geschaute war sinnlos ohne Verleiblichung in Mensch undj aa t und Welt. Liebe zur Weisheit war Kraft des Blutes und schöneneb ens. Weit entfernt die Grundlage einer allgemeinen Bildung zu sein,, 2t e sie den Adel der Bildung voraus, war Prüfstein der Wohlgeratenheit, cht des Wissensstoffes, der gesamtmenschlichen Haltung nicht des fach-"en Könnens. So verstanden erschienen die Werke Piatons weder my-th- C ^ etrac htungen noch künstlerisch verhüllte Logik sondern my-'sehe Bilder liebenden Wettkampfs zwischen Gott und Mensch, Führer,, Sohn, Freund und Freund. Sie schienen zu sagen, daß alle Äonen-ge u n d alle metaphysischen Erkenntnisse nichts sind ohne Begegnungk dem erweckenden Menschen, der liebend das Schöne, zeugend das^ e und aus dem Edel-Schönen den heldischen Sinn und das staatliche^^Ideln entbindet, daß die Erscheinung des höchsten Gutes untrennbark s mit dem höchsten Schönen stets an menschlich-leibliche Stufen ge-3 nden bleibt; daß die rechte lebendige Ordnung dieser Stufen das WesenR staatlichen Gemeinschaft ist; daß in ihr das Unaussprechbare undce nicht durch Lehre vermittelt wird, sonderndurch häufiges Zusam-

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