zum Losbecher seiner Würfel macht. Denn Dichter sein, heißt nicht ohneihn noch gegen ihn sondern in ihm siegen.
Das Weibliche aber, das nicht genügend zu beachten man von je undheute noch George und seinen Folgern vorwirft, ist auch diesen Dichter"ein ewig-menschlicher Bereich des Sinnens oder Kämpfens. In ihren dreiGesprächen „Venus und Adonis", „Das Ende des Alkibiades" und ,>D eTriumph des Apoll" lebt das Weib als Liebesgöttin in ihrem ewig enEigenrecht, die das Männliche zu ihrer Lust verbraucht, als dienende *rmandra in ihrer schrankenlosen Hingabe, die lächelnd auch den Tod m»dem Geliebten teilt, als Schöne in ihrer klugen Herrschlust, °*im Augenblicke unterliegen muß, wo das höhere geistige Gesetz dd 1Jüngling ergreift und aus ihren Armen in die Luft des staatlichen W» r "kens reißt.
Die drei Dichter, welche diesen Paaren folgen, sind darin gleicher Armit ihnen, daß auch sie vom selben heldischen Atem mit ergriffen sind, s»unterscheiden sich von ihnen durch ein rückschauendes Wesen und elstärkeres Verhaftetbleiben im besonderen Einzelleben. Dem ersten b«'leuchtet die Gewißheit des kommenden Morgen seinen sinkenden Abe nund an seinen Gedichten ist besonders bewegend daß durch ihre zarte Enmüdigkeit ein sieghafter Ton durchbricht. Der zweite, Ernst Bertram, o esen Name durch die spätere Veröffentlichung desselben Gedichtes bekangeworden ist, hat mit der erschütternden Sicht des Bamberger Bildwerein in der Fühlung noch musikalisches aber in der sinnbildlichen Di cngestaltetes Gedicht geschaffen, das unvergleichlich in der Reihe seiner vterländischen Sänge steht: ein apokalyptischer Nietzsche-Ruf vor denahen drohenden Sturz ins Unheil! In dieser „Sibylle" stellte der Di cndem nördlichen Menschen eine Richterin hin und ihre stumme Gebaaus südlicher Meisterhand steht warnend vor dem nebelnden Tönen ukühlen Schwelen der Allzublonden, die glauben der Vermählung im »^von Korn und Wein" entraten zu können. Der Dritte endlich, den wir nseinem ersten Gedicht den David-Dichter nennen, strebt nach der höchsPalme der Dichtung: der Vereinigung von körperhaftem Bild, glühenFarbe und vollstem Klang. Von dem was jedem nur zum Teile zugernes "wird: plastischer Helle, tiefster Trunkenheit und klarstem Sinn wrtdas Ganze, will er das Gedicht des höchsten Meisters noch in jedem diReiche steigern, ganz er selbst und auch ganz dieser sein. Erst bei der n
sten Folge werden wir vom Wunder dieses Strebens reden, wo es v
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aufscheint, aber auch in diesen Gedichten der Zehnten bricht ein u °
sein er
ahntes vor: eine fast pulsschlagende Leiblichkeit in den Gebärden ■• .
Gestalten, ein bald blumenhaft weiches bald edelsteinhartes Leuchten416