Slc h in der Fleisch- und Blutwerdung von Brot und Wein wiederholenkonnte, solange der Glaube an ihn lebendig war, hat George nie gerührt.y*s ihm erschienen war und sich in der furchtbaren Vision der „Templer"ln seiner allgemeinsten Form verkündete, schloß jenes christliche Ge-schehen nicht aus, sondern begreift es in sich und führt das Einmalige undUnwiederholbare der Leibwerdung des Göttlichen, das seine sinngebende^raft eingebüßt hatte, in den unaufhörlichen und immer wiederholten Vor-sang des gottmenschlichen Lebens zurück, dessen erster wissender Seheru nd duldender Erleider er ist, wie der Schlußgesang dieses Zehnts es kün-et - Diesen ewigen Vorgang haben die Dichter ahnend immer geglaubt,lc s, so dürfen wir sagen, hätten die großen Dichter und Denker und Täterür opas in den Jahrhunderten, als das christliche Weltbild absank, alleinls Glauben einer neuen Welteinheit annehmen können, dies, so wissenIr > wurde als der Künder kam von den Schriftgelehrten jeder Gattung^ lt Hohn oder mißachtendem Schweigen begrüßt, während die Mengee der Altes noch Neues glaubend, verbrauchte Formeln betete und die^ektierer laxester Observanz" ihren jährlich und bald öfter wechselndenot zen folgten. Nicht dieses oder jenes Gut sondern die ganze Würde desen schlichen Lebens war in dieser Zeit bedroht, wo man das Ewige ver-mute, das Erbe zerstörte, den Sinn verflachte, das Geziefer großzog undle ses Tun für den Aufbau neuer Ordnungen hielt, wo man sich allem an-traute, was aus sich keine Kraft zu binden und zu bauen hatte: demott . der keiner ist, dem Volk, das keins mehr war, dem Weib, das keinse hr sein wollte, dem Werk, das nur mehr Versuch sein durfte, kurz demn geheuerlichsten, nur nicht dem Einfachsten, das allen früheren Men-den selbstverständlich war: dem bestimmten Menschen, der sich durche sen und Werk als Führer erwies. Im „Vorspiel" waren diese Gefahren° c h vom dichterischen Fernraum außer der Zeit gesichtet, in den „Zeit-, achten" hatte der Bedrohte selbst sie nach höchster Not durchstoßen,
^ STERN DES BUNDES sieht George sie von der innersten Keimzelle^in
ne s wachsenden Reiches aus nicht mehr als Bedrohendes aber als Hin-
rn des, nicht mehr als Gefährdendes aber als Entwürdigendes vor dem
n »hm verkündeten Gott- und Menschenbild. Daher zeichnet dieses Ge-
Cft tzehnt grimmiger als je die Leere und Blindheit der ihm entgegen-
. Menden Welt, und heute wo schon manches im Weltkrieg eingetroffen
• was er vorhersagte und Schlimmeres eintritt durch Fortsetzung dessen
as er schon vor ihm verdammte, hat sich die Härte des Gegensatzes, wie
^ *us diesen Gedichten spricht, nicht gemindert. Denn wenn auch in-
, Is chen mancher Wahn zusammenbrach, die frühesten blieben und lieberau* •>,
"lan am Flickwerk weiter als sich von dem abzukehren, was der
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