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Stefan George und die Blaetter fuer die Kunst : dt. Geistesgeschichte seit 1890
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"ed und das Preislied der ewigen Stimme durch die Jahrtausende wiederhörbar zu machen, war das Streben des jungen Geschlechtes, das der Glei-ses und Höheres tuende Meister in ihnen auslöste.

Es war natürlich, daß auch die für Hellas entfachte Glut die rührigenKräfte weckte. Paul Thiersch stellte das Verhältnis von Form und Kult,v °n bildender Kunst und göttlichem Dienst in Ägypten, Griechenland undde r Gotik dar (Jahrbuch II), Kurt Hildebrandt untersuchte die den Be-griffen Dionysisch und Romantisch zugrunde liegenden antiken undModernen Kräfte (Jahrbuch II und III) und, der schon fernergerückte^ ü gust Oehler übertrug die Anakreontiker. Für eine neue Verdeutschungae r Tragiker war die günstige Stunde noch nicht gekommen, aber inänderbarer Weise, wovon noch zu reden sein wird, gelang die Erneue-y ng der Sicht auf den von der bürgerlichen Wissenschaft verschüttetenPl aton.Bedarf es noch der Erwähnung, daß über den Vergangenen die Leben-en nicht vergessen wurden, daß sich Ernst Bertram in seinen ersten Bon-er Vorträgen (1907/08) um Hofmannsthal und George, Wolters sich umle Deutung von Lechters Werk (19n), Ernst Gundolf um die Erschlie-^" n g und Einordnung des Philosophen Bergson mühten? Napoleon und°'derlin aber, den von allen Ferngeistern in einem tieferen Sinne ame 'sten Gegenwärtigen, widmete Vallentin seine erste StudieNapoleon"Jahrbuch III) und Friedrich Gundolf seinenArchipelagus" (1911) und0f bert von Hellingrath seine Arbeiten für die große Ausgabe des Dich-rs - Dies alles und auch die GedichtbücherWandel und Glaube" von°lters (1911),Gedichte" von Morwitz (1911) und Gundolfs Göttinger, ede ..Stefan George in unserer Zeit" (1912) gehören in dieses Jahrsie-nt - Es sind nur die veröffentlichten Äußerungen dessen, was außerhalbr beruflichen und fachlichen Tätigkeiten aber innerhalb eines reichen' ebe ns der Liebe und Freundschaft die Gemeinschaft der Blätter bewegte.> '* Erinnerung an jene Jahre, die durch das Schicksal des Krieges um eine . hundert zurückzuliegen scheinen, ist noch heute mit dem Schimmeres vollkommenen Glückes umstrahlt, in dem selbst die Schmerzens . ° n feuchten. Von einem vor allem muß noch an dieser Stelle die Rede, ltl > das wir schon als bewegende Mitte der festlichen Stunden geschildertSc er »> auf dessen tieferes Verstehen sich nun auch gedankliche und ge-lc htliche Bemühungen richteten: nämlich vom Hersagen der Gedichtede r gehobenen Prose.Sc , Ucri hierüber wurde einiges öffentlich ausgesprochen, von dem inzwi-^ er > manche Äußerlichkeiten in weitere Kreise gedrungen sind, aber dasSe ntliche so wenig verstanden wird wie damals. Albert Verwey hat

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