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Stefan George und die Blaetter fuer die Kunst : dt. Geistesgeschichte seit 1890
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und Zucht, in Tat und Gebärde durch das geheime Gesetz des Gegen'satzes in den Grenzen seines Selbst nach dem Bilde der Herrschaft, undkeine Kraft entfaltet sich am Eigenwuchse, die nicht mit dem Drang " egroßen Willens getränkt, kein Licht erschließt sich im Mittelgrunde, dasnicht willig in seine offene Empfängnis strahlte".

Da so das eine Tun edel, das eine Reich schön, das eine Zeiche 0gültig wurde, trat alles Widerstrebende sei es durch Stumpfheit oder W*"derwilligkeit, Starre oder Welke um so schroffer als das Andre, Gegn e 'rische und Lebenfeindliche vor Augen und was ein Ungenannter in deneunten FolgeÜber das Feststehende und die Denkformen" schrieb, g in &von dem allen gemeinsamen Grundsatz aus, daß unser Denken dem Wi rr 'sal der Zeit nicht durch Stellung und Lösung immer verwickelterer Frag 6entrinnen, sondern nur am Unverbrüchlich-Feststehenden derart gesundekönne, daß es gewisse Dinge nicht mehr einzubeziehen wünscht noch vemag. Daß das Göttliche im Menschen die Gewährleistung für den Bestandes Menschtums ist und alles Fruchtbare des Menschen aus der Pflegdieses Göttlichen kommt, daß der Schöpfer es immer neu gebären udie in der großen Masse verglimmenden Funken immer neu entfachmuß, wenn das Göttliche außer dem Menschen als bloße Denkform o" estarres Götzenbild erlischt, daß es schwerer ist die sternenweite Erhebueines solchen Schöpfers über die stumpfe Menschheit zu begreifen aseine Erklärung zum Sohne Gottes, ja zum Gotte selbst das stand dej neuen Denken fester als alle Hexereien eines noch versteckten Okkult'mus oder alle Errungenschaften einer öffentlichen Sachwissenschaft»ob sie einen Tisch oder ein Schiff fliegen machen nur verschiedeKräfte zu ganz demselben Zweck benutzten. Wer wollte zweifeln, daßMenschheit ihre Kräfte in solcher Richtung zu noch weit staunenswerren Fertigkeiten entwickeln könnte, wenn sie willens ist dafür aufHervorbringung schöpferischer Geister zu verzichten, wie die letzten J atausende sie gezeitigt haben.Es gibt aber eine Welt", so schloß diesetrachtung,für die es gleichgültig ist, ob ein Schiff fliegt oder ein T 1fliegt. Gegenüber diesen unbedeutenderen Fragen tut sich die große * rauf: Stehen wir vorm Untergang des bis heute gültigen Menschtums.tragischen, des heldisch gehobenen Menschtums?" .

Damit war der äußerste Gegensatz aufgerufen zwischen dertotenlebenden Gegenwart", zwischendieser und jener Welt", wie aucheinleitenden Merksprüche der neunten Folge ihn bezeichneten: hierglühende Lebenskern, der jahrzehntelang vielleicht ein Jahrhundertim Schöße des geheimen Deutschland davor gesichert sein muß ein Gegstand für das allgemeine Warenhaus des öffentlichen Deutschland

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