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Stefan George und die Blaetter fuer die Kunst : dt. Geistesgeschichte seit 1890
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n Ur, das Geheimnis zu hüten, nie wankende Wächter des Wunders zuSe in und in der letzten Not selbst das Wunder zu werden:Die Herren^r Erneuerung finden keinen Weg mehr zu uns. Wir finden keine Straßettiehr die auf den Berg führt. Die Straßen sind verweht. Der Berg ist ver-sanken. Das Reich ist tot. So muß das Leben sich selber schaffen, seinei gen Bild zu werden, Kern werden, der die Schale in sich hält. SoFüssen wir uns zeugend uns gebären. Uns erfüllen in uns. Uns erneuendurch uns. So sind wir und nichts außer uns. So müssen wir still seinln der Stille der letzten Nacht, daß wir das Dröhnen seien des erstenfa ges" (9. F.) Es war die Antwort und ist es heute noch auf die schwerera ge, wie aus dem Schoß einer ausgeraubten Erde, einer bis in dieetz ten Hütten mechanisierten Gesellschaft, eines bis in die letzten Winkelü %ehellten zweifelnden und sich selbst zersetzenden Geistes noch einee Ue Menschenwelt geboren werden könnte, ohne Trug und Wahn und. ftne Schamröte auf der Stirn von klaren selbstbewußten Menschen. Denndiesem letzten auch nur ein Schatten der Lüge über den Seelen dererle solches von sich aussagten, mochten sie sonst zu ihren Taten undei denschaften stehen oder fallen wie das Schicksal wollte, mußte ihr Da-ln häßlich und sinnlos machen.

"°n diesem Punkte aus drang Gundolf in seinen Darlegungen über''Gefolgschaft und Jüngertum" undFormen der Lüge" in die neuenra gebereiche ein und suchte die verantwortliche Haltung vor dem Um-aner und Umwandler der Seele zu scheiden vor der unverantwortlichenrer , die zwar sein Werk unangreifbar lassen aber sich seiner verpflich-ten Wirkung entziehen:Wer aber das Zeichen erkannt hat unter demr kommt, muß ihn vernichten oder ist ihm verfallen", muß Feind oder/ger sein. Jede andere Haltung endet in verlogenes Anerkennen oderges Ausweichen, in geschmäcklerisches Spiel oder eitle Eigenbrötelei.. e »ner Zeit wo nichts mißtrauischer gedeutet wurde als rückhaltlosen gabe und zugleich das kostenlose Spielen mit unbürgerlicher Einze-g Und weichlichem Schönheitskult schon Mode wurde, bedurfte es, * Ur die Jugend einer klaren Sonderung zwischen geckenhaften Nach-rn > wortgläubigen Eiferern und denen, die sich Jünger und Folgernen dürfen, weil ihrer Liebe Person und Sache im Meister eines ist,. SClne Ge bärden und Bilder nicht nachahmen und seine erstarrten Züge^ bellen, sondernsein Blut und seinen Hauch, sein Licht und seine^ rt Ue, seine Musik und seine Bewegung in ihr Dasein aufnehmen und

Utirt Crgeben in die noch starre oder leere Welt-----Spuren und Samen

da ahlen seiner Kraft". Sie legen nach Gundolfs Worten keinen Wertuf »Persönlichkeit" zu sein und freuen sich, wenn die Notwendigkeit

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