und den unendlichen Gehalt der Welt in dieser endlichen Gestalt erfüll*'
die in ihm den einzigen und unersetzbaren Meister sahen, der die Ding
und Werte verwandelte und mit dessen Atem sich zu füllen von nun a n
die wesentliche und höchste Aufgabe ihres Daseins war. Was lag ihne
in jenen Jahren an Früchten des bürgerlichen Lebens! Sie achteten e
nicht viel und meist genügte die linke Hand und weniger um zu leisten»
was zu Beruf und Broterwerb gefordert wurde — oder ein kräftig e
Sprung holte später das Versäumte nach. Die Feste, in denen früher a uC
ein weiterer Umkreis zugezogen wurde, verschwanden bald, die klein
Schar rückte dichter zusammen und was jeder tat, war gemeinsame
Ringen mit den neuen Göttern der Erde. Wem die Gedichte früher o ,c
lebenerhöhenden Freuden seiner Feierstunden waren, lernte nun wie tie
er alle Sinne läutern müsse, um den Ernst ihrer Schönheit ganz zu fasse 0 '
wem sie früher die Berechtigung einer stillen Einsamkeit fern von Kamp
und Störung gaben, lernte nun wie hart er alle Kräfte stählen müsse, u
im Schicksalssturm der Welterneuerung zu bestehen, wem früher aus eine
besonderen Vorliebe die Wahl zwischen diesen und jenen Gedichten offe
zu stehen schien, mußte nun erst lernen, daß ein verpflichtendes Ganz e
in ihnen allen lag, vor dem sich ein wählerisches Schmecken verbot.
Diesen Vorgang, der uns schon bei der Betrachtung der Gedichte »
der achten und neunten Folge sichtbar wurde, zeigen auch die P r0S
aussagen der älteren und jüngeren Folger hier wie in weiteren Arbeite
die sich nun auf allen Gebieten zu regen begannen gemäß dem Gesetz
erschlossenen und zu durchdringenden Weltstoffes und des Kampfes g e g
die Zeit.
dieSo sah Wolfskehl „Das neue Los" noch vom Schrecken derer aus,
dem Abgrund entstiegen waren: „wir noch siech von den Wunden
Absturzes, noch bleich von den giftigen Dünsten der Tiefe, die LipH
noch dürr, die sträubte, aus der brackigen Jauche sich zu netzen: wir
wir uns verloren glaubten, weil wir die Kraft hatten und doch °i
Sieger wurden: wir endlich zur Wandlung erhöht und rein gewor
durch die Weihe des eindringlichsten des ausgegossensten Opfers»
müssen nun das Geheimnis des leiblichen Wortes beschützend, den w
haftigen Sinn wahrend um die Seele derer sorgen, die sich erfüllen so
aus dem Wunder, aus sich". Ihm dem Kenner so vieler Wenden und ™
derungen des Menschengeschlechts schienen alle ehemals möglichen **
der Erneuerung verweht und versperrt. An dieser furchtbarsten a
Wenden gab es keine erleuchteten Sendboten, keine vorbildlichen &
meh f 'zeugen, keine sühnenden Priester, keine Bilder und Wandlungen »'
unter denen die Götter und Göttlichen einst Einzug hielten. Jetzt he378