die tiefste Weltkraft der Hellenen, aus der alle Bildungen der Künste, alleformen der Staaten, ja ihr ganzer göttlicher Kosmos hervorgegangen war,e iner Kraft die sich in der ewigen Entgegensetzung zweier Weltkräfte dar-stellt und die nach seinen Worten die einzig wirkliche Wesenheit des kos-mischen Geschehens ist: „Die Dinge selbst an deren Festhalten und Stand-halten der enge Menschen- und Tierkopf glaubt, haben gar keine Existenz,Sle sind das Erblitzen und der Funkenschlag gezückter Schwerter, sie sinddas Aufglänzen des Siegs im Kampf der entgegengesetzten Qualitäten".°° erschien in seiner Sicht nach der äußersten Entzweiung von Antike undChristentum im deutschen Wesen eine neue Einheit kämpferischer Kräfte:di e weltbildende Macht des Wettkampfes, die in Hellas schon einmal in"er Herrlichkeit erschienen war und ihrer Wiedererscheinung in einem" e uen heldischen Dasein harrte,Nietzsche hat dieses Dasein wohl geschaut, aber nicht wiederschaffendnnen, dazu bedurfte es eines Menschen, der selber Träger der streiten-e n wie liebenden Kräfte eines heldischen Lebens war, dessen Werke nichtUs dem Haß sondern der Fülle der Habe geboren, durch den der Traumfiserer Väter Fleisch und der geistige Kampf der Sehnsucht in den leib-,c hen der Erfüllung überführt wurde: auf dem neu gesichteten ewigenru ld mußte einer, der alles Erbgut in sich trug, die Gottwelt aus eigenemamen zeugen. Den jungen George hatten die unbewußten antik-christ-c hen Überlieferungen noch genährt, da die Reformation die katholischelr che an Rhein und Donau wohl verwandelt aber nicht überwunden hatte,le bewußten Kräfte der „Wiedergeburt" hatten seine weltlich-humane«düng nocn geformt: so fanden diese Gegenwelten zum ersten Male ihreReinigung in einer großen deutschen Seele als unsere Not am größtenr - Denn als er seinen Weg begann war das deutsche Bild von Hellas in
n Wenigen Trägern des klassisch-romantischen Geistes zwar vertiefterals i- J e geworden, aber der geistige Weltbau der Deutschen selbst lag in
^mrnern vor ihm und was noch dürftig hielt sollte bald stürzen. Alle
a *te der Auflösung waren entbunden, schwollen immer höher an und
strahlende Hort unseres geistigen Erbes drohte im Strom zu versinken,
s Q er eine Heile das ganze Unheil der Zeit durchschritt: von all ihren Gif-
g. n be spritzt, von all ihren trüben Wirbeln bedroht und doch gegen alle
e rnisse und zehrenden Säuren gefeit. Der ein Kind seiner Zeit und doch
§ T erst e jenseits ihrer Nöte und Süchte war, hatte als Leidender alles, als
411 affender nichts mit ihr gemeinsam. Bei empfindlichster Berührung mit
äüß 11 * hren Gefahren und Gegnerschaften stand er doch als Dichter in der
e rsten Entfernung von ihr und griff in ihre Geschicke erst ein, als er
c h den fernsten Flug seine Schöpfung vollendet hatte. Aber auf dem
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