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Stefan George und die Blaetter fuer die Kunst : dt. Geistesgeschichte seit 1890
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Walter Wenghöfer, deren Schicksal uns noch beschäftigen wird: der erste"üt zwei Oden und Proben aus den schon erschienenenHuldigungen",Welche die Höhe seines Könnens bedeuten, der letztere wie schon ver-achtend mit Bruchstücken aus denTagen des Endymion" von nochv erdüsterterem Ton als einst.

George selbst gab neben der Vorrede zu Maximin zwölf seiner Shake-spearesonette, die ersten fünfzehn Gedichte aus dem STERN DES BUNDES,e >ne Auswahl der von Norbert von Hellingrath entzifferten Pindarüber-tr agungen Hölderlins, Dinge, von denen wir noch im Zusammenhang zuhandeln haben, undGoethes letzte Nacht in Italien". Alle diese Beiträgeknieten den gleichen Hauch der gottverjüngten Welt, der auch die Dich-Ut *gen der Gefährten in diesen Folgen beseelte, ja inGoethes letzte^ a cht in Italien" verdichtet er sich zum ersten Male zu einer jener volk-Utt »greifenden Zukunftsvisionen, die von nun an das herrscherliche Merk-**l seiner Dichtung werden sollten. In sieben Teilen von je zwölf Zeilen,ef en freie fünfhebige Fließung griechisches und germanisches Maß zue rbinden scheint, erhebt sich der Bau dieses ersten Gedichtes hymni-cher Art und läßt die klassische Sehnsucht des deutschen Geistes nach"dlicher Helle und hellenischem Menschtum in sieben großen Bildern auf-knien, wie sie dem größten Sehner Goethe beim Abschied von Italien°r die Seele treten. Der nächtliche Schwur des Paares vor dem Gottbildat ihn schon dem geliebten Boden entrissen und traumhaft auf die Grenzetischen Vor- und Rückschau gehoben. Alle brennenden Schmerzen desTangens nach schönerem Land und Menschtum, die er in der HeimatRitten, alle bitteren Leiden der Abweisung und Verkennung, die er iner Heimat leiden wird, wenn er sein hohesjenseit der Berge" erworbe-es Gut in sie trägt, überkommen ihn in dieser Nacht, auf die er nach'nen eigenen Worten keinen ganz glücklichen Tag mehr in seinem Leben"abt hat. Er weiß, daß der grübelnde Tiefsinn der Deutschen sich gegene «eitere Sinnenhaftigkeit antiken Menschtums, das er ihnen bringt,J"PÖren wird, er weiß, daß sie lieber noch ein JahrtausendwildesterUndergeschichte" und mystischer Verzückung folgen als die frohe Bot-«aft der Erde hören wollen, er weiß, daß er noch nicht die Macht hatle die ursprünglichen Erdsöhne durch die jahrhundertalten Krusten derlt bis zu denMüttern" vorzustoßen und denHüterinnen" die Formeln euen Lebens zu entreißen. Er wird im letzten entsagen müssen, doch

des

/er tausend Formen wird er den Kindern des Nordens den Strahl desWichen Lichtes verkünden, bis sich ihnen entschleiert

zauber des dings und des leibes, der göttlichen norm.m letzten Bild läßt George mit seinen Augen den entsagenden Genius

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