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zu Hofmannsthal zerbrach wieder, wie wir erzählt haben, die auslän*dischen Freunde entschwanden langsam dem Blick und noch war keinHoffnung sichtbar, daß der Strahl des Geschehens, das er erfahren hatte»in der Jugend des eignen Landes zünden und zeugen werde.
Aber bevor noch das Jahr ablief erfüllte sich diese Hoffnung. D adichterische Wort, das er von den HYMNEN bis zum TEPPICH, von derersten bis zur siebenten Folge der Blätter ausgesandt hatte, war in Deutschland auf fruchtbaren Boden gefallen und sandte ihm nun in schlimmeeinsamer Zeit die Söhne und Folger zu, die es geworben hatte und derejunge Seelen sich auch dem neuen Erleben weit und willig öffneten.Basel lernte George durch den früh hingegangenen Rudolf Burckharden neunzehnjährigen Schwaben Robert Boehringer, einige Monate da rauf in der Reichshauptstadt den noch jüngeren Danziger Ernst Morwi*kennen .. mit ihnen bildete eine Dreiheit — freilich etwas später erst •"Ludwig Thormaehlen. Im folgenden Jahre trat dann George in nähere B e 'rührung mit einer Gruppe von Jünglingen und jungen Männern, die & üBreysig zuerst mit der neuen Dichtung, dann mit George persönlich "kannt gemacht hatte. Breysig hatte, wie wir schon erwähnt haben, durcNietzsches Schriften den Anstoß einer hohen Betrachtungsweise menscheher Geschicke empfangen, er hat den kranken Weisen in seinem st» 1Wahnsinn noch selbst gesehen und am 27. August 1900 die Gedenkrede ader Bahre des Toten gehalten. Für den jungen Gelehrten bedeutete dieoffne Stellungnahme für Nietzsche ein schweres Ringen um sein Ansen 'ja auch sein äußeres Dasein. Vor den Anhängern Nietzsches bekreuzten siwie später und heute noch vor den Anhängern Georges, die bürgerlichWissenschaftler als vor verruchten Neuerern, die den besterkannten ^* ,verließen, und wenn man ihre wissenschaftlichen Leistungen nicht bez^fein konnte, so verdächtigte man umso tiefer ihre moralische Gesinnung»selte von Herrenmenschentum und schlimmeren Dingen und hätte die Ketzdie man nicht mehr verbrennen konnte, gern in der Stille verderben las gDoch solang es wache Jugend in einem Lande gibt, horcht sie auf l eneuen Ton, in dem das Herzblut voller schlägt. Was uns Jungen, die
wissenschaftliche Handwerk so gut, ja aus der inneren Anteilnahme e
s s eI 'eindringlicher als andre trieben, an Breysig lockte und was uns aus
nen neuen Aufgaben und Maßstäben der Geschichtsschreibung entg e g
schlug, war ein menschlich Erregtes und Erregendes, war sein W» le
ganze Geschichte der Menschheit als einen großen von einheitlichen
setzen durchwalteten Vorgang zu betrachten und von dort aus das
hältnis von Genius und Masse, von Einzelnem und Gruppe neu zu * r .
sen. Denn das längst erschütterte aber in tausend Abschwächungen °
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