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Stefan George und die Blaetter fuer die Kunst : dt. Geistesgeschichte seit 1890
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menschlich-schlichte Forderung der Freiwilligkeit lag so weit ab vonseinem Denken, daß er den Grund von Liebe und Dienst, auf dem si eruhte, nicht begriff. Er war so ganz im letzten großen System des Katho*lizismus, dem Jesuitentum, verhaftet, daß Gehorsam fordern und leistenihm die einzige Handlungsart auf geistigem Felde zu sein schien. *sandte er etwa einen jungen Menschen, um ihn zu erproben, geradewegnach Jerusalem: er solle dort am heiligen Grabe beten und dann gerade»'wegs zu ihm zurückkehren. Aber die Zeit dieser kältesten Willenszüchtungauf ertöteter Seele war längst vorüber und Derleth mußte seine Kraft awertlosen einzelnen versuchen, ohne neue weitertragende Keime in ihn ewecken zu können, mußte erhalten, was er selbst dem Untergang weihund vergebens hallte sein Ruf:Wohlauf Kinder des Vaterlands-mit roten wehenden Fahnen vorwärts in den Krieg! Wo wir erscheinen-erschüttern wir im Aufstand die Welt und auf allen Wegen stürmendie himmlischen Legionen meines Vaters das Reich. Der Leichnam R°lockt die jungen Adler. Der Vatikan in eine Reiterkaserne der Asiat*verwandelt! Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt und fllBlutscheine der katholischen Ächtungen werden beim Symposion u °terzeichnet."

Das unterschied Derleth von den Kosmikern, daß diese sich besch^rend an der gestaltlosen Urkraft versuchten, daß e r stets auf Mensenwirken und sein Handeln an eine Überlieferung an ein schon Körpehaftes binden wollte, daß jene durch wilden Aufruhr dunkelster Gewalt* 'e r durch härteste Zucht der Geister und bedingungslosen GehorsamErneuerung erzwingen wollte. Aber alles Wissen um die Schicksalswenalles Suchen nach den Gesetzen des geistigen Handelns gab keinem vihnen den unmerklichen Hebel in die Hand, mit dem der Täter die Wedes Schicksals beherrscht, keine Einsicht befähigte sie ihre Kraft üeinzusetzen, wo allein sie die Zeit bewirken kann: am fernsten H*außer der Zeit. ,

Ganz deutlich wurde dieser Gegensatz als das GEDENKBUCH uDER SIEBENTE RING erschien. In seiner kurzen Art sagte DerlethGeorge:Ich habe Ihr Buch gelesen: ich würde sagen, neue Götter Ses nicht". Darauf erwiderte der Meister:Aber die alten taugen anicht mehr viel". Hier sprach eine Seele, die am Ende einer Weltenbrückwärts blickte zu einer Seele, die von dort aus ins offne Reich derkunft schaute, sprach einer, der vor der höchsten Tat verzichtete zu el "der schon den Grund zum Fernenland geschaffen hatte, wie noch ein ares Wort der beiden Fechter uns erhellt: Derleth:Warum geschehen k ^großen Taten? Weil sie keiner tut!" George:Nein, weil sie k* l °

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