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Stefan George und die Blaetter fuer die Kunst : dt. Geistesgeschichte seit 1890
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351
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Jesus, Cäsar und Dionysos zu einer neuen Herrschertrinität über die Welt.u er zu durchdringende Raum war nicht der alte römische mit der vati-kanischen Mitte, sondern der aller Erdteile und Völker. Die zu erregendeBewegung sollte von der geistigen Universalität der deutschen Denkeru nd Dichter und von der tathaften Universalität Napoleons sein; diem Perialidee der Kirche sollte durch die Forderung einer neuen Praktik*** neuen überweltlichen Aufgaben ihre höchste Vollendung erhalten."Wir sprechen zu den kriegerischen Söhnen Europas und zu den Kindernot tes der bewohnten Welt. Wir verkünden das Christentum in der Chri-ste nheit". Aber für diese Aufgabe, die durch Krieg, Keuschheit und Pestl'ollendet werden sollte, für die Schaffung eines Weltkatholizismus gab ese, ne Krieger mehr auf Erden. DieProklamationen" blieben Forderun-n > denen niemand folgte, sie benutzten die Napoleonischen Befehls- undnr ufformen ohne dessen heer- und staatsbildende Kräfte, sie kreuztenttüt apokalyptischen und mystischen Werbungen und Prophezeiungen01 schufen dadurch als Stil eine gemischte Gattung, die trotz gewaltigerat *e nicht bildhaft wurde.

, erleth war klug genug, um bald zu erkennen, daß dieses Mittel zur Be-

r «ung der Welt falsch war und zog das Buch aus dem Handel zurück.

^var in Aufbau und Haltung in der äußersten Weite des Wirkungs-

, äe s, der festen Beharrung auf der christlichen Überlieferung, im Glau-

an eine plötzliche gewalttätige Erschütterung der Menschheit und in

p r Unmenschlichen Härte der Forderungen und der unkünstlerischen

r m geradezu aus dem Gegensatze der Handlungsweise Georges ge-

re n und mit christlichen statt urmütterlichen Vorzeichen dem der Kos-

lke r verwandt.

k m so tiefer mußte Derleth nach diesem Mißerfolg über das unbeirr-

e Wachsen des Georgeschen Werkes erstaunen. Er war des Glaubens,

George, wie einst Loyola eine besondere Praktik des Handelns hätte,

^ naan erfahren könnte, und als er sich ihm nach dem Bruch mit den

s nukern zur Verfügung stellte forschte er, was George zu tun dächte:

~ a s haben Sie vor? Ich würde sagen mit dem Sozialismus geht es nicht.

er etwa mit der Politik? Oder der Literatur?" Und als George lächelnd

i c , nein te, fragte er:Was kann ich tun? Stellen Sie mich an einen Platz:

Werde tUn was Sie sagen".Das kann ich nicht", lautete die Antwort,

ka f l 1 ' 0 * 1 * v on sich aus weiß was er freiwillig für mich tun kann, dem

s el , n ich es nicht sagen. Wenn ich erst befehlen müßte, tu ich es lieber

V e St ' derleth ging enttäuscht davon, er mußte diese Antwort für eine

s chleierung oder gute Abwehr halten und hätte doch aus ihr das ganze

er n" des meisterlichen Handelns leicht erkennen können. Aber die

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