hört. Von dieser Sicht aus faßt George in den letzten sechzehn „Tafeln"n °ch einmal das Außen und Innen der durchschrittenen Zeitbereiche zusam-men und wirft zugleich den Blick voraus in das eigne Geschick und das derVölkergemeinschaft. Seine gläubige Kraft hat den Gott geboren, in ihma "ein ist die neue Welt gegründet und er allein verkündet das neue Ge-heimnis, daß es sich in Blut und Geist verwirkliche und in tausend sicht-baren Formen durch Raum und Zeit erblühe. Aus der Gewißheit der ihmv erliehenen Gnade und der Unbedingtheit der ihm gewordenen Sendungn unmt sein Spruch und Vers die schneidende Härte des Urteils gegen^ahn und Verderb der Zeitgenossen, sein seherisches Auge sieht voraus*" Und hundert Beispiele haben es heute schon bestätigt — daß die Nüch-er nklugen, die sich ganz mit Verstand und Stoff umwehrten, leicht dem°Nsten Wunderglauben verfallen, daß die Erzieher und Gesetzgeber, dieac h Mann und Tat schrieen aber die Knaben schon in der Schnürbrust'etlicher Zucht und überfütterter Vielwisserei entmannten, bald Ge-a ur laufen werden, an die rohesten Fäuste an die ungebrochenen Instinkteer aus Staat und Gesellschaft Ausgestoßenen Gewalt und Zepter zu Ver-den. Er sieht das Schlachtfeld der scheinbar starken aber überall zerbrök-elt iden Mächte voraus, in dem nur seine Schar um ein festes Banner steht,r 'aßt sich nicht täuschen von den Erschütterungen die den ganzen Ostenftserer Welt zu durchzucken begannen und in jungen Deutschen den Glau-en an das russische Heil erweckten .. nicht täuschen von Weltbeglückernbe n und unten des Kapitals oder der Arbeit, die beide das gleiche nur mit^änderten Vorzeichen wollten. Nicht die nächste sondern die tiefste Notj^ alt es zu heilen und nur aus dem was unberührbar fern von Dürft undler der Zeit geboren, was keinem ihrer Gegensätze und Zwiespalte ent-rungen war, weiß er die Erneuung kommen, und im sechsten der Jahr-ü Udertsprüche klingt im Gleichnis der heilenden Hochzeit noch einmal derüf aus dem „Vorspiel" auf: nur das e i n e Heiltum des schönen Lebensu künden, nur die eine von tausend möglichen und lockenden Formen zufüllen.°ie meisterliche Anmahnung ist zur göttlichen Forderung gewordennd heischt den Ausschluß der „Verführer", die mit falschen Spiegelungenj e Leichtgläubigen und Leichtsüchtigen täuschen, mit dem Wissen um* s die Grenzen zwischen Echtem und Unechtem verwischen und nunb ° n beginnen ihre Ohnmacht mit dem geisternden Trug und Spuk auss . eic hen hinter dem Dasein zu umkleiden. Keine frevlen Griffe, mögen sie^ ctl ..rational" oder „okkult" gebärden, jenseits der uns gegebenen Welt"■Wählen die Götter mit den Menschen, sondern wie das dunkle Bild desa skenzuges" uns bedeutet, entzünden sie an jedem beginnenden Welten-
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