Wischen Göttlichem und Menschlichem hatte Ekkehart von der empfäng-lc hsten Wesenheit des Geistes her gesehen: als notwendigen Einstrom^°ttes in die von allem entblößte Seele. Bei George erscheint es als zeu-sende Wesenheit des Geistes: als männlich-heldisches Bestürmen und Wer-e n der großen Nährerin, daß sie die getrennten Kräfte wieder binde undfe"e. Als unfaßbare Schauer durchwallten sie bis dahin Leben und Werkees Dichters, hier und da eine überkommene, seltner noch eine bildlos-all-■^spannende Bezeichnung sprach vom Göttlichen, das Leib und Dingf chwehte und als schön erscheinen ließ. Nun erst fand er für die unbe-Usten und unbenannten Mächte erste Benennungen, erste zarte Um-r eibungen ihrer besonderen Wirklichkeit: das Ewige war wieder sag-ar > faßbar in Wort und Namen.
*r*t mit der Vereinigung mit Maximin fällt Licht auf die dunklen Ur-
r Unge, verdichten sich die unerkennbaren Mächte zu hellen Erscheinun-
und erwachen für die ewigen Götter langsam die Namen eigner
prac he und eigner Welt. Alles Wissen um göttliches Wesen mußte für Ge-
& e Unsagbar bleiben, bis ein lebendiger Menschenleib sein göttliches Ge-
s . nt umfing. Der Mensch, der sich und die Welt entgöttert hatte, mußte
als Geschöpf und Schöpfer Gottes wiedernehmen und mit seiner voll-
menen Schönheit bestätigen, daß das Göttliche schön und das Schöne
[ "' Cn sei. Mit dem Ereignis Maximin kehrte der Mensch, der vom ver-
e nen Jenseits in ein entgöttertes Diesseits gefallen war, wieder in sein
fül tliches heim und trat in die M itte der sichtbaren Welt: von ihr ganz er-
Kta Und Sich in ihr ganz erfüllend - Nun erst schlössen sich für George die
jy Uf te zwischen Himmel und Erde, ewigem Sein und zeitlichem Wandel.
e ser Bildner konnte nur Genügen finden, wenn ihm die schönste Gestalt,
», Ser Minner nur eine Stillung seiner Sehnsucht, wenn ihm die höchste
U'rt dieser Seher nur eine Sättigung seiner Schau erfahren, wenn all sein
{> ensc haftliches Drängen einmal im Glück der innigsten Nähe, einmal im
Wah SCh det entr ücktesten Ferne erschauern durfte. Dies wurde ihm so ge-
rt w ie wir erzählt haben, daß er das eine nur um das Opfer des andern
U e , ngte: daß er den schönsten Freund seiner Erdentage, das Glück der
j, e Uden Nähe verlor um in der Sehnsucht nach dem Entrückten, im
Go^ S ° h der Fer nen-Liebe die ganze strahlende Vergegenwärtigung seiner
faß t tS ? hau 2U gewinnen. Das mittelste Buch des SIEBENTEN RINGS um-
s el , dle Gestaltung dieses Geschehens, ist als Gestaltung dieses Geschehen
1^'jJ s Sibt im Menschen auch ein Dienen wollendes", sagt Goethe. Der vol-
d e ens chlichkeit Georges konnte auch dies nicht fremd sein und von
Lf -GENDEN bis zum TEPPICH DES LEBENS sehen wir, wie dieses
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