gen Trieben geschüttelte Gruppen, die uns hier entgegentreten, und derd 1Tun und Dulden rein männliche Spannungen betrifft, welche alle nicht > flder sehnenden sondern heldischen Sphäre des Eros, auf dem Gebiete desWettstreites liegen, und nur vom Mann her, der sich an seinesgleichen miß"begriffen werden. Von den einfachen Gestalten der noch knabenhaften H el 'denknospen, aus deren Schönheit und Gewandtheit, Frömmigkeit oder ein*samer Abenteurerlust die künftige Größe scheint, bis zu dem Herrscher W* 1 "ter Geschicke, von den hohen Kämpferpaaren, die miteinander im engsteKreis um Selbstbehauptung und Ehre ringen bis zu den Bünden der g el 'stigen und heldischen Streiter, die eine ewige Pflicht oder ein auserwählteFührer ans Werk der Gemeinschaft fesselt, treten hier die Menschen hoch'sten Adels in den dichterischen Raum, wie der Gott sie fordert: aus Kra 1und Schönheit geformt, von der Gewalt unwandelbaren Schicksals getr a 'gen, die Geringeren dem Größeren pflichtig, die Ebenbürtigen auch üt> ealle äußeren Stufen hin das Gleichgewicht anerkennend und Führer w" eFolger in der Gegenseitigkeit des Nehmens und Gebens die unerschöpfli 0 * 1Kraft der Einung fühlend. Zwischen diese Gestalten des schönen Leb« 11mischen sich die der Kehrseite des Daseins, die Verdreher und Verführe f 'die das Gesunde im Häßlichen, das Heil im Zerfallenden, ja im Widerwa rtigen suchen und in der verlockenden Scheingestaltung die Säfte verbrachen, um s i c h zu erhöhen und sich zu genießen solange das Trugt"dauert. Sie sind als Gegenbild der eigenen menschlichen Einheit des D» cters in der leiblichen Erscheinung des wissenden Verführers und großBetrügers zusammengeballt, der um die Verlockung der Schwächen dufdie scheinhafte Fülle, um die leichte Verkehrung von Verfall und W» ct1 'tum weiß und lauernd hohnlachend mit Riesenschritten durch die Völ*geht. Das frevelhafte Spiel der Ausbeutung der Erdschätze, das Wirtschaten auf Verschuldung ganzer künftiger Geschlechter, der Glaube an die Uei schöpf lichkeit der Stoffe, der Schein der Wohlfahrt und glückhaften Z eldas Unmaß des Stolzes auf gottloses Wissen — alles ballt sich im „Wi dcChrist" zu apokalyptischer Einfachheit und Größe.
Der Dichter hat einige Gestalten seiner Welt und Gegenwelt mitvolkstümlichen und geschichtlichen Benennungen des christlichen Altüberschrieben, aber ihr Gehalt und Gegensatz ist nicht mehr von dort herstimmt. Die christlichen Wertungen des Gut und Böse waren erloschen, sder lebendige Glaube an den überirdischen Ort des Gutes und den unten rsehen Ort des Bösen aus den Seelen verschwunden war. Nietzsches „Jseits von Gut und Böse" hatte nur in die Helle der Erkenntnis gerückt, ^ ^in der Schwäche der Gläubigen schon offenbar war. Nach der Erschöpf 0 *des ungeheueren Gegensatzes von christlich-jenseitiger und antik-dieSS e
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