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Stefan George und die Blaetter fuer die Kunst : dt. Geistesgeschichte seit 1890
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«er verworfenste Schatten größerer Zeit zu herrschen verschmähte . . ausde n Ebenen von Mosel und Marne winkt noch einmal Francien herüber,dle alte gemeinsame Erde wo der Dichter am Beginn seiner Bahn fand,Was er in der Heimat vergeblich suchte, .. gegen die hohlen SchranzenSchon wankender Throne stellt er das Bild des letzten gotterfüllten Herr-schers auf dem ältesten Erdenthron, des greisen Dichters und Beters, dern ° c h um die Macht der Seelenlenkung aus höheren Sphären wußte undaein hier das tiefste Wissen des eignen Erlebens in den Mund gelegt ist:»Das neue heil kommt nur aus neuer liebe" .. am Zorn über den Freveler Grabschänder endlich, die aus Wissensneugier die Ruhe der Toten auf-^ töf en und in heiliger Asche nach Belegen für ihre wesenlosen Akten stö-er n> entzündet sich der heldenhafte Zug unserer Kaiser und Kaisersöhne.Den Vergangenen aber und schon Entrückten folgen im fünften undochsten Paar die Mitgeborenen und Zukünftigen, der Sicht auf die weiten'atie und Ferngestalten die auf Geschicke einzelner und nächster, die mit-n im wimmelnden Getrieb der vielen dem Dichter noch Kunde gaben vonetn Pochen edlen Blutes, unwandelbarer Hoheit und schweigendem Opfer-ute - Daß solche noch eben gelebt und für ihren Traum, für ihr Lebens-etz gelitten hatten: der heldische Jüngling der für den Überschwanginer Hellasliebe den Tod durch eine Türkenkugel fand, die hohen Schwe-ift, die die fürstliche Haltung schlichter Pflicht und schweren Schick-ls unwandelbar und schön bis in den Tod durch Dolch und Flamme tru-p n daß solche noch lebten und für die Treue litten wie der Jugend-eun d, der seine tauglichen Kräfte gab solang sie dienten und dann wort-s ging diese wenigen Tapfern und Adligen waren ihm Gewähr, daß° c h der Saft im Stamme kreiste, dem er angehörte. Im letzten Gedicht die-er p aareDie tote Stadt" wird der Abgrund der sich zwischen seiner Weltnd dem Zeitidol geöffnet hatte im Gegensatz der Felsenfeste und der Ha-ftstadt zur Sinnbildlichkeit eines künftigen Vorganges gesteigert: wie..en die schlichte gläubige unverdorbene Schar zu Kraft und Schönheitc hst und einst zum unerbittlichen Richter wird für alle, die ihr Heil im* ott erlosen Taumel der Gierden-, Stoff- und Massenhäufung sahen. Georgeu ßte so gut wie jeder Klügler, daß es Orte solcher Sage nirgend mehr aufr den gab j a daß es bald nicht einmal mehr wie vor zweitausend Jahrens ker v on solchen Unterschieden in allen Breiten geben würde: aber dasln nbild hat seine Wirklichkeit über allen Tatsachen und seine Wahrheite St woanders als in Ding und Stoff. Wenn es heute keine frischen Völker^ ehr gibt, welche wie ehemals die Germanen das Blut einer sterbendenj. ^ erneuern und die religiöse Idee aufnehmen können, so ist die Mög-* e >t einer Verjüngung nur durch einen Menschen gegeben, der an die

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