am Hügel ermüden und dem verarmten Herzen auch der Brand der LiebeUnd heiliges Wirken sinnlos deucht — die schönste Rettung, nachdem«as höchste Glück dem schmerzlichsten tiefsten Leide erlegen, das Lebendurch den Tod gegangen ist: als Heiler und Gesunder auferstehen, zu sehendaß alles Gewesene wirklich bleibt, daß der strahlgewordene Sohn im eige-ne n Blute unverlierbar kreist, daß der tausendfältige Traum sich in un-aufhörlicher Einung mit dem Entrückten erfüllen muß und der Zurückge-gebene nun erst ganz der Gesandte seines Gottes und seiner neuen Bot-Sc haft geworden ist!
So ging George aus der schlimmsten Not und dem größten Glücke un-gebrochen und ohne Bruch hervor: im Dichter stand nicht der Zauberer0c h Umstürzler sondern der Seher auf, der er von jeher war: er verkün-de den Gott, welcher ihn von je berufen und geweiht hatte, er schuf amr denreich und Weltbild seines Gottes jubelnder weiter nachdem er ihnn menschlicher Verleiblichung erstmals angeschaut und umarmt hatte.*s er sich aus schwerer Trauer erhob war daher sein erstes Tun, von/^aximin Zeugnis abzulegen, ihm ein Gedächtnis zu errichten und denKunden von seinem Bild und Leben Kunde zu geben. Hier erhob sich so-gleich die Frage: wird einer von denen, die bei mir geblieben sind, noch^'t mir gehen, wird einer von denen, die auf dem Wege zu mir sind, nochu mir kommen, nach solchem Ruf? Gibt es in Deutschland noch Herzenle an Götter glauben können, ja die das Schwerere glauben, daß in dieser^ ei t Und in diesem Lande der Gott im Menschen verleiblicht worden ist?s gab keinen Zweifel über den Weg kein Zögern über das Wirken in ihmSel bst, aber wie zuzeiten mußte der Seher gewärtig sein, seine Botschaft
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Je m in den leeren Raum zu rufen, von den Spöttern verlacht und den Sei-en verlassen zu werden. Wir werden später zu schildern haben, wie tiefas neue Geschehen in die alten Freundschaften schnitt, aber zunächst gingas Wort an die Mitlebenden und es blieb eine kleine Schar die ergriffen
* Ur <Je und faßte.
Von ihr nahmen Lechter, Wolfskehl, Gundolf und Treuge unmittel-are n Anteil an der Gestaltung des Gedenkbuches, das Ende des Jahres9 °6 erschien. Lechter hatte sowohl von seinen künstlerischen wie seinenv stischen Anschauungen her einen Zugang zu dem Ereignis. Die Ge-lc "te Maximins und Maximingedichte Georges ergriffen ihn tief und diee te Wiedergeburt Krischnas oder ähnliche Vorgänge der religiösen Sphäre
,. aren für ihn vertraute Vorstellungen. Auch die Verbindung des Gött-
c hen mit dem Menschlichen war seiner Fühlweise nicht fremd und wenn
r Leib für ihn nur das unwürdige Gefäß des Göttlichen blieb, so kannte
doch das Wort „Vergeßt nicht, daß Eure Leiber Tempel des Heiligen
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