bekannt gewesen. Da sie sich jetzt schon einer wachsenden Berühmtheierfreuten und hurtige Lehrlinge in schlechten Übersetzungen ihren Geis*verfälschten, gab er den Meistern und Gefährten diesen Beweis sein erVerehrung und Dankbarkeit mit dem Wunsche den die Vorrede zu Baudelaire ausdrückt: es möge damit weniger eine getreue Nachbildung als e 1 "deutsches Denkmal geschaffen sein. Die Verdeutschung war ja nicht aU sdem Verlangen entstanden fremdländische Dichter bei uns einzuführen'sondern aus der ursprünglichen reinen Freude am Formen und der W> e 'dergabe des fremden oder befreundeten Dichtergeistes. George schloß d ,eArbeit ab, nachdem er seine Möglichkeiten auf diesem Felde erschöp*sah, und die Sammlungen dieses Jahrfünfts erscheinen daher als Abschl 1 " 3mancher Betätigungen, die hinter ihm lagen, als Überschau über ein fün 1 'zehnjähriges Wirken auf der Höhe der Lebensbahn und im AugenbH cKder Bereitschaft zu größerem Tun.
Das „Verzeichnis der Erscheinungen der Blätter für die Kunst", °^ sim Jahre 1904 bei Gelegenheit einer Buchausstellung des Blätter-Verlag 8erschien und auch die für das folgende Jahr vorbereiteten Werke scho flmitumfaßte, schloß diese Sammlungen ab und eine Vorbemerkung uff 1 'zeichnete noch einmal in knappen Worten das Bild der Künstlergerneff 1 'schaft wie es bis dahin Geltung hatte: „Die Gesellschaft der Blätter f üfdie Kunst in der man fälschlich einen geheimen Bund erblickte, ist n üein loser Zusammenhang künstlerischer und ästhetischer Menschen. S 1wurde gebildet von Anhängern der dem Naturalismus entgegengesetzten»auf eine tiefere Geistigkeit gerichteten neuen Bewegung die sich in " eDichtung an die Namen Stefan George und Hugo von Hofmannsthaknüpft, die in der bildenden Kunst vertreten wird von Ludwig v. H ot 'mann, Reinhold Lepsius und Melchior Lechter. Neben der Herausgabder in unregelmäßigen Abständen erscheinenden Blätter veranstaltet sikünstlerische Ausgaben der alten und neuen Dichter und versucht durcHersagung und Aufführung die neuen rhythmischen Gebilde zu Gehör 2bringen. Mit Literatentum hat sie nicht das geringste zu tun, sie besitzkeine Statuten und Gesetze und ihr Anwachsen geschah nicht durch ^ erbreitungsmittel sondern durch Berufung und durch natürliche Angh e " e 'rung im Laufe der Jahre". Es ist bemerkenswert daß auch dieses dür rInhaltsverzeichnis vom Dichter mit solcher Liebe und handwerklich 6Sorgfalt zuerst eigenhändig entworfen und dann dem Drucker als Vorlaggegeben wurde. Sachlich und nüchtern erschien so das nach außen g ekehrte Antlitz, von Flug und Sturm im Innern wollen wir weiter erzähl efl '
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