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Stefan George und die Blaetter fuer die Kunst : dt. Geistesgeschichte seit 1890
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n »cht von Betrieb, Hast und Zweckversteifung überwältigt worden. Wiea Uen ihren Gästen erlaubte sie auch den Dichtern und Künstlern ohneRücksicht auf Nebendinge ein vollkommen selbstgewolltes Leben zu führenm >t gänzlicher Ablehnung alles Zeitbedingten und ohne Bekümmerungu ni die Not des Tages. In einem Zeitalter derMünchener Neuesten" und°esBerliner Tageblattes" mußte natürlich eine solche Leidenschaftlich-st für das Geistige dem verständigen Bürger für verrückt gelten undseine Vertreter mußten ihm als aus der Ordnung geratene Menschen er-Sc heinen, während diese das mechanisierte Bürgertum für ein völlig aus derWeltordnung geratenes Wesen erklärten.

^ie Kosmiker stellten gegen die Endseelen jeder Art in Europa denw illen, zu einem glühenderen Leben durchzubrechen. Alles was der Lo-gos gewirkt und die träge Bürgerei zur bleiernen Decke verdickt hatte,0 Ute in den Schmelztiegel der Erneuerung gerissen werden. Bald wurdenUf ch den Zusammenprall so bedeutender und zu einem Drange sich Ver-sender Menschen Dinge lebendig, die in Europa fast verloren schienen,n d eine Aufwühlung erstarrter Elemente innerhalb der bürgerlichene lt ward an Erlebnissen sichtbar, die jeder Deutung des VerstandesRotteten. Jeder Mitschwingende, der noch ursprünglicher Erschütterunga hig war, spürte in jenen Jahren eine stete Anreicherung und Verdich-Un g seines Daseins und über den Kreis der unmittelbar Erlebenden hin-Us ballte sich damals ein Raum großer Erwartungen und nutender Hoff-Utl gen, in dem das entscheidende Erlebnis Georges erst gedeihen konnte.er Meister stand in den treibenden Wirbeln der Kosmiker als unerschüt-er Hche Mittelachse, die das Kreisen von Gewalten möglich machte,e lche ohne ihn sogleich versprüht wären und später ohne seinen HaltUc h machtlos zerfielen. In jenen lebenswichtigen Jahren aber konntenIe Kosmiker wirklich die Luft mit Geistern schwängern, weil Georgelc " ihnen nicht entzog sondern sich mitten in ihre Runde stellte, wenn er'tischen Weihnachten und Ostern in München weilte. Er teilte ihrenMenden Drang nach dem ursprünglichen Leben, er fühlte, daß in einerPönalisierten und mechanisierten Sachwelt, wo alles berechnet oderer sichert ist, das Nötigste Seelen seien, die durch alle Gestänge undu briken, Formeln und Verschnürungen bis zum Muttergrunde der Trieberin gen und in heiliger Wut das Äußerste versuchen müssen, um diearr e zu brechen. Einmal mußten in dieser entseelten Welt die chaoti-hen Gewalten aufgerufen werden, einmal mußte die Schlange deneic hnam beißen, daß seine Gefäße aufgeschwellt und gesprengt würden,nd dieses eine Mal mußte der Meister selbst durch das Reich der Dämonenreiten, um sie hinter sich zu lassen und nicht mit in sein Reich zu

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