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Stefan George und die Blaetter fuer die Kunst : dt. Geistesgeschichte seit 1890
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w ar, dieser nicht mehr zu wollen als er konnte. Wolfskehl war der einzigevon den dreien der unmittelbar bis an die Schlünde des Ungestaltenreichte, wo jene noch an ein Daseinsüberbleibsel an ein trümmerhaftesGemäuer oder urbarbarisches Hünensteinmal sich halten mußten. WennSchulers bezaubernde Schatten nur Schemen und Wiedergänger bliebenu nd die Beschwörungen von Klages Räume durchdringen wollten, die nir-gends waren, so nährten sich die Sichten Wolfskehls wirklich vom dunk-ln Lebensgrund, wurden seine orphischen Erschütterungen wirklich Ge-dicht und konnten so einer neuen Schöpfung dienen. Seine Gefahr vomäußersten Rande zwischen Kosmos und Chaos auf dem er kreiste ganz insdunkle hinabgezogen zu werden, bedrohte sein Dasein in dem Augen-blicke am stärksten, wo er der Verführung jener beiden unterlag: an die"teile der Wachstumskräfte den blitzhaften Zauber der Beschwörung, ana,e Stelle der Lichtmächte die des Totengrundes zu setzen.Pur Schuler brachte die Kenntnis des Mutterrechts von Bachofen einen erhörte Bestätigung dessen was er bisher aus der Versenkung in dasc hrifttum und die künstlerischen Überreste der Antike, aus der Betrach-Un g seiner schönen römischen Silbermünzen und der noch volkstümlichen^ es te in Deutschland erschaut hatte. Seine tiefen Gedanken über den^ros der Ferne und den Kult der Erdmutter, für die er bisher im deut-Cn en Schrifttum nur in einigen Werken Goethes, Nietzsches und Geor-gs einen Niederschlag gefunden hatte, erhielten plötzlich eine Eides-he lferschaft durch Bachofen von gewaltigem Wissen und von glühenderMeisterung für ein heidnisches Alter, in dem das Leben unter niemalsru hender Liebesglut aufgewallt, die Seele unaufhörlich mit innerenSchauern gesättigt worden war, ohne je am Gegenständlichen zu ermatten° de r vom feindseligen Logos geknechtet zu werden. Es ist nicht unseres^ttites den Versuch einer Deutung der Schulerschen Geheimnisse zufachen, da er bis zu seinem Tode sich selbst eine Darstellung seines"Essens versagte und seinem Wesen nach versagen mußte, wohl wis-^ n d, daß echtes Leben sich nur sinnbildlich in Werk oder Tat, Kult oder^ a Uung äußern kann. Die Wissenschaft hat sich nach den Erschütte-Un gen und Lockerungen des Weltkrieges auch seiner Dinge bemächtigt^d wird nicht zögern Klages versichert es selbst zum Tiefsinnleser lebendigen Seeleden erkenntnistheoretischen Schlüssel zu bieten".ns ist nur wichtig zu wissen, daß es diese leibhafte Einkörperung an-*«en Wissens und Fühlens wirklich gab und wie seine elementarenKf äfte im Zusammenstoß mit dem Lebenskreise Georges wirksamWurden.Es war bezeichnend für die Artung Schulers, daß seine Erbwerte nicht

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