^eckenden Augen . . . dann schließen die Reihen die beiden letzten, indenen sich all das nochmals spiegelt, sie denen alle Leidenschaft diesese rsten Jahrzehnts gewidmet war, in deren Zauber seit Jahrtausenden"ie brennenden Gesichte der Schöpfer weben: die Statuen der bildenden^unst und der Dichtung. N'"mals seit Platens Lobpreisungen in seinenVe netianischen Sonetten und sinnblühender als in ihnen, sind so dieTöpfer und Maler und Bildner durch den von ihren Werken verzück-ten Dichter gepriesen worden, der sich sehnt mit ihren Gestalten eins zuVerden und sie neu erschafft, indem er sie genießt. Doch sie wie alleslebendige zwingt die Dichtung in den Bann ihres wirbelnden Schleiers.Weder würden die Wunder der Dinge und Kräfte gesehen, noch bliebenSl e als tröstende Sterne stehen und öffneten Söhnen und Enkeln die Tore*ü neuen Wundern, wenn nicht die Dichtung den Schleier schwänge undae n Schimmer und -Schein der Zeiten in ihm verfinge. Nur die höchstenchöpferischen Geister haben wie hier George gewagt, auch das eigne"* e rkschaffen im Sinnbild zu sehen, weil nur sie vor solcher Selbstschau,v °r dem Wissen um den eignen Weg, das jeden schwächeren Geist ver-achtet, den Schutz besitzen, der die Selbstauflösung hemmt: das gött-•che Wirken müssen, das eine höhere Kraft ist als selbst das tiefstebissen.
Im letzten Standbild endet die Gestaltung im Bilde des schaffenden
ül chters selbst, wie sie im ersten Gedicht „Der Teppich" von ihm ausging:
er Raum ist erfüllt und ein Drittes beginnt. Die Spannung der Handeln-
^n in der Zeit wie die Vielheit der Einzelbilder im Raum ist in den
FEDERN gelöst und das Leben spiegelt sich an den zeit- und raumlosen
grenzen seiner selbst: an Traum und Tod. Diesen beiden ist das Unfaß-
,c he eigen, sie heben das Körperlich-Gestaltige und seine Bedingtheiten
,Rl Zeitraum auf, beide sind Kinder des Schlafes, der Tod nur der Traum
es ewigen Schlafes, aus dem das Leben wie aus dem irdischen wieder
eu Und stark erwacht: im Schlaf zum Dasein im gleichen Leibe, im Tod
üt *i Dasein in neuer Geburt. Wenn so im All-Leben der Tod nur Grenze zwi-
^«en den Einzelwesen ist, ist er für diese das Ende des Daseins und die
0r Perlosen Träume sind dunkle Spiegelscheine aus dem Reich der Grenze
J^d deuten hin, daß auch all unser Tagestun, Triumphe und Mühen des
Ie inen Lebens nur Träume des großen unfaßlichen sind.
In dieser verborgenen Einheit sind Traum und Tod in den „Liedern" ge-
*J*hlt: die Taten und Leiden des Dichters sind Träume des Lebens, der
r aum des Lebens ein Ahnen vom dunklen Abgrund des Todes. Die „Lie-
er " sind ein immer wiederholtes Gleichnis des auf dem Grunde jeder Le-
e nsregung wachen Gefühls vom Untergang, vom ewigen Schlaf in uns:
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