90seyn, wo der unsterbliche Gott, als Richterund Zeug, in's Mittel kömmt.“ Cic. deLeg. — Man vergleiche dieſe, und derglei-chen Sätze mit den Grundsätzen des Verfas-sers.Ohne Religion leben ist eins der schwer-sten, ja beynahe das größte Laster; aber,noch oben darauf sich bestreben, auch seinenMitmenschen die Religion zu rauben, dießübersteigt alle Bosheit. Nichtsdestowenigermachen solche Unphilosophen einen unaufhör-lichen Lärmen von der Menschenliebe-wo sie doch in der That eben so bittere Men-schen= als Religionsfeinde abgeben.Solche philosophische Irrlichter heben ihreeigene Vernunft über unsere, von der ewigenund unbegränzten Weisheit Gottes geoffen-barten Glaubenspunkte himmelweit hinauf:in diesem ihrem eingebildeten Glanze blickensie auf die Religionsfreunde mit Verachtungherab. — Allein, der Herr Saint-Foix ru-fet ihnen in ihrem Taumel also zu: „Ihrkleine Adler, welche ihr bey euern von euchverachteten Landsleuten so hochmüthig daherschwebet; ihr neue Luftzeichen in der Gelehr-samkeit: ich nehme die Freyheit, euch imGipfel euers Glanzes zu betrachten; und ichglaube
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2 (1804) Widerlegung des von dem Professor Joseph Schram ohnlängst herausgegebenen Buches
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