91glaube wahrzunehmen, daß die Stralen eurenHerrlichkeit aus nichts anders, als aus Selt-samkeiten, aus unrichtigen Meynungen, ausZügen wider die Vernunft und das Vater-land, und aus der Ruchloßigkeit bestehen.“Möchten doch solche Philosophen das gött-liche und untrügliche Glaubenslicht so hellund nachdrücklich in ihre Seelen einstralenlassen, daß ihr bedaurungswürdiger Unglau-be, samt allem dem Unwesen, welches damitverbunden ist, beseitiget würde! — Möchtensie die Falschstricke, welche sie theils der Kurz-sichtichkeit, theils der Unbesonnenheit aufge-spannt haben, zerreissen, und statt derselbenihren Mitmenschen den sichern Weg zur See-ligkeit vorbereiten und zeigen! — Möchtensie den Schöpfer aller begränzten Dinge nichtlänger verkennen wollen, Ihm ihr Herz wei-hen, und Ihm durch wahre sowohl innere,als äussere Religionspflichten die gebührendeEhre beweisen! — Möchten sie ihre Zöglin-ge, und ihre übrigen Anhänger und Anbethermit dem erhabensten Zwecke ihres Daseyns,mit der edelsten Bestimmung zum ewigen Le-ben so bekannt machen, daß ihnen dieseWahrheiten in allen ihren Handlungen zurRichtschnur dienten! — O! wie gern wür-de alsdann der gute göttliche Hirt diesenver-
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2 (1804) Widerlegung des von dem Professor Joseph Schram ohnlängst herausgegebenen Buches
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91
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