23chen Religion, z. B. von der heiligsten Drey-faltigkeit, von der Menschwerdung der zwey-ten Perſon in der Gottheit, mithin von demvon diesem Gottmenschen vorgetragenen Evan-gelium durchaus nichts abwiſſen wollen. Ebenso verhält es sich bey diesen Leuten mit an-deren göttlichen Wahrheiten, die uns vomHimmelslichte erkläret worden sind, und welcheder blose Menscheverstand nicht erreichen konn-te, weil sie über diese begränzte Sphäre, ohnenähere Offenbarung, hinauslaufen. WelcherChrist wird es aber in Abrede stellen könnenund dörfen, daß solche erhabene Wahrheitenden christlichen Schulkindern nicht vorgetra-gen, und die Kenntniß derselben ihnen nichtmitgetheilt werden sollte und müßte. — Undda der Verfasser auf der nämlichen Seite 85,„von einem Abzeichen der Thorheit, das diemeisten Menschen bis an ihr Ende begleite,und wo vor die Kinder nicht frühzeitig undsorgfältig genug bewahrt werden könntenredet; und da er ebenda sagt: „Sie, dieKinder, werden der Kleinigkeiten, Albernheitenund Dummheiten leider nur gar zuviele! inihrem Leben noch zu erfahren bekommen“.ſcheint er, als ein tief gewürzelter Naturaliſt,die oben erwehnten christlichen Wahrheiten da-durch bezeichnen zu wollen. Wenigstens sind diesedie Kunſtgriffe der Naturaliſten, wenn ſie dieRe-B 4
Druckschrift
2 (1804) Widerlegung des von dem Professor Joseph Schram ohnlängst herausgegebenen Buches
Entstehung
Seite
23
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten