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Tractatus De Jure Revolutionis Ad Lucem Ordinationis Judiciariae : Cap. Beschluß von Succession 88, Daß nach altem Herkommen und Gebrauch der Fürstenthumben Gülich und Berg die Güter fallen und erben sollen hinder sich an die nächsten Erben daher sie kommen ; In quo Praecipua Revolutionis Capita tanguntur, Exemplis, Praejudiciis & rebus judicatis illustrantur, nec non Materia Successionis ab intestato accuraè & nervosè enucleantur ; Accedit ejusdem Authoris Tractatus ad Observationes Feudales
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Observatio VI.40 Neque etiam quod in feudis hareditariis, vi- 42 Interlocutoria Camera Imperialisduis competat ususfructus.43 Desinitiva eiusdem Camera41 SententiaAec Quaestio magno conatu, studioque agitata fuit coram Aulica nostraCancelleria in causa extrajudiciali Grein contra Brembt / placuitqueargumentis & rationibus utriusque partis ex amussim perpensis negativaopinio: Cujus illustrandæ gratia subnecto Relationes hujus Cauſæ & Sen-tentias praemisso, pro faciliori intelligentia, Schemate Cognationis.Wilhelmus von GreutAnna vonChristinaGreüElisabetha von Drinbom von GreinJohannes Wilhelmus von Greinobiit Anno 1653. sine liberisRelictâ uxore Catharina Bar-bara Hoen von Cartielscujus secundus maritusPhilippus Jacobus von BrembdeBedencken.N gegenwertiger Sachen wirdt zwischen Philipp Jacoben vorBrembt Nahmens dessen Haußfrawen Catharinen BarbarenHoen von Cartiels hinterlassener Wittiben Johanns Wilhelmenvon Grein an einem und gemeltes von Grein hinterlassenen Bac-sen Annen und Christinen von Grein geschwesterten am anderenTheil gestritten / ob gemelter hinterlassener Wittiben in ihresabgestorbenen Ehemans Lehngut Kievelberg die Leibzucht gebüre,in deme aber auff den am 29. Junii nechstverwichenen Jahrs gnä-digst ertheilten Bescheidt die Sach hauptsächlich darauff bestehet / obwoll gemeltervon Brembt den ihm in jetzt angemelten Bescheidt aufferlagten besseren Beweißnemblich die von ihme angezogene Consuetudinem, daß bey der Born= und Milli-scher Man-Cammer denen ohne Leibs-Erben überbleibenden Wittiben die Leibzuchtso woll in den Lehn- als Allodial-Güterngebühre / beybracht habe. So stehet zu-erwegen / daß der von Brembdt solchen Beweiß folgender massen einführen / undconsuetudinem allegatam dieser gestalt bescheinen und behaupten wil: Erstlich mitvielen verscheidenen Eremplen als der Wittiben Reuschenbergs Frawen zu Roschet.der Wittiben Broels zu Rath/ der Wittiben von Westerlohn/ der Wittiben vonErzelbach im Gut Ertzelbach / so wie Kieselberg ein Bornisch Lehn.Vors 2. Daß solche consuetudo ab immemoriali tempore bey gemelter Mil-len und Bornischer Man-Cammer uniformiter herbracht / welches dann nicht alleindurch die bey seiner vorhin übergebener Parition-Schrifft benennte Zeugen erweisenkönnen: Sondern daß auch alle und jede Vasalli bey der Man-Cammer/ ja diesämbtliche Einwohner der beyder Aempter Millen und Born würden bezeugenmüs-sen / daß sie niemahlen ein anders gesehen oder gehöret haben. Sufficere autem adprobandam Consuetudinem antiquissimam & immemorialem, si testes saltemdeponant, se nunquam vidisse vel audivisse contrarium, semperque fuisse com-munem opinionem. Mascard. de probation. Conclusione 429. num. 6. Ubi hancoptimam probandi consuetudinem practicam esse asserit: Deßwegen er dann inseiner den 23. Octobr. 1655. übergebener Schluß=Schrifft sub num. 9. Prothocollumexaminis testium a Notario Montz conscriptum übergibt / dariun verscheidene Ade-liche und andere Lehnmänner an der Man-Cammer zu Born von dem Notario anB2Eydes